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Presseberichte und -mitteilungen

Presseecho rund um die Projekte

20.11.2015

Leser fragten Experten zum Thema Antibiotika

Aktion der Knappschaft Moers, der NRZ, dem Kreis Wesel und EurSafety-Health-net (Prof. A. Voss)

Moers – Rund um das Thema Antibiotika und resistente Keime ging es in unserer jüngsten Telefonaktion. Dabei standen Dr. Manfred Peters als Allgemeinmediziner und Knappschaftsarzt aus Kamp-Lintfort und Professor Andreas Voss den Lesern Rede und Antwort. Voss ist Infektologe am Canisius-Wilhemina-Krankenhaus in Nimwegen und arbeitet seit einigen Jahren schon mit Dr. Rüdiger Rau vom Kreis Wesel zusammen. Dabei geht es um den Kampf gegen resistente Keime wie MRSA. […]

Quelle: © Kreis Wesel – Artikel auf WAZ

 

17.08.2015

Weiterbildung zum Hygienebeauftragten in Kamp-Lintfort

KAMP-LINFORT – Das Fachseminar für Altenpflege des Kreises Wesel in Kamp-Lintfort wird vom 7. – 11. Dezember 2015 und am 20. Januar 2016 erstmals eine Weiterbildung zur/m Hygienebeauftragten für die Altenpflege anbieten.

An der Weiterbildung Interessierte können weiterführende Informationen entweder über den Internetauftritt des Kreises Wesel erhalten oder sich direkt an das Fachseminar für Altenpflege in Kamp-Lintfort wenden:

Fachseminar für Altenpflege des Kreises Wesel
Moerser Straße 163, 47475 Kamp-Lintfort
Telefon 02842 - 9116 90 • Telefax 02842 - 9116 96
E-Mail: fachseminar@kreiswesel.de

Das „Euregio-Qualitätssiegel“ wurde am 5. Mai 2015 allen Krankenhäusern des Kreises Wesel erneut verliehen. Außerdem hatten 17 Altenheime im Kreis Wesel es erstmalig erhalten. Der Kreis Wesel möchte, dass zukünftig auch flächendeckend in den Einrichtungen der Altenpflege ein einheitliches und hohes Hygieneniveau erreicht wird.

Nur wenn alle dem Gesundheitssektor zuzuordnenden Institutionen miteinander verknüpfte hohe Qualitätsstandards erfüllen, können die Ziele des „EurSafety Health-Net“ erreicht werden, die Zahl von resistenten Keimen, wie zum Beispiel MRSA möglichst gering zu halten. Dies hat letztendlich einen positiven Einfluss auf das gesamte Gesundheitswesen des Kreises.

Daher kam das Fachseminar des Kreises Wesel in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Gesundheitswesen, zu dem Schluss, dass eine Weiterbildung zur/m Hygienebeauftragten sinnvoll ist. Sie ist zugeschnitten auf Mitarbeiter/innen in Altenpflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten. Diese Weiterbildung kann ein erster Schritt sein, ein möglichst einheitliches und gutes Hygieneniveau zu erreichen. […]

Quelle: © Kreis Wesel – Artikel auf NWZonline

 

03.07.2015

"Warnung vor dem Ende der Antibiotika"

OLDENBURG/GRONINGEN – Wie kommt ein Journalist an seine Story? Er geht Dingen auf den Grund, die ihm einfach unglaublich vorkommen. Da war dieses Mädchen, sagt Rinke van den Brink, vier Jahre alt, schwer herzkrank, operationsbedürftig, das 2009 vom Krankenhaus ohne Behandlung wieder nach Hause geschickt wurde. Warum? Weil es mit la-MRSA besiedelt war, gefährlichen Bakterien aus landwirtschaftlichen Tierställen!
Van den Brink recherchierte weiter, er lernte viel über Krankenhauskeime, Antibiotikaresistenzen und Hygiene, und er kam zu dem Schluss: Eigentlich ist das kein Stoff für Zeitungsartikel und Fernsehreportagen, sondern für ein dickes Buch. […]

Quelle: © Oldenburger Land – Artikel auf NWZonline

 

08.06.2015

Konferenz für Gesundheit, Pflege und Alter:
Qualitätssiegel für vier Krankenhäuser

RHEIN KREIS NEUSS – Ihr Einsatz für  mehr Patienten­sicherheit durch Infektionsschutz wurde belohnt: Die Kreiskranken­häuser in Grevenbroich und Dormagen, das Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss und das St. Elisabeth-Hospital in Meerbusch erhielten jetzt das euregionale Qualitätssiegel EQS 2.

Im Rahmen der Konferenz für Gesundheit, Pflege und Alter des Rhein-Kreises Neuss überreichte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke den Vertretern der Krankenhäuser das Zertifikat und hob deren Engagement hervor: "Ich freue mich sehr, dass diese vier Krankenhäuser sich bereit erklärt haben, auch die zweite Stufe des euregionalen Qualitätssiegel zu erwerben und trotz aller wirtschaftlichen Zwänge wieder Zeit, Mühe und Geld zu investieren." Die Voraussetzungen für die Erteilung des Qualitätssiegels sind vom Netzwerk EurSafety Health-Net festgelegt wurden.

Als Gastreferent sprach Prof. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin an der Universitätsklinik in Köln, über Palliativversorgung. Weitere Themen der Gesundheitskonferenz waren die Umsetzung des Wohn- und Teilhabegesetzes im Rhein-Kreis Neuss, die Umstrukturierung des Notfalldienstes in Dormagen und das Projekt "Zukunftssicheres Gesundheitsnetz", das sich für die Nachwuchsgewinnung von Ärzten in ländlichen Regionen einsetzt. Über die Arbeit der Parkinson Vereinigung in Neuss informierte deren Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm Mehrhoff. Er berichtete, dass es im Rhein-Kreis Neuss zurzeit rund 700 Parkinson-Patienten gibt.

Quelle: © Rhein Kreis Neuss

 

08.05.2015

Ärztlichen Bereitschaftsdienst am Bedarf orientieren

Kreis Wesel – Kommunale Gesundheitskonferenz diskutiert Notdienstsituation und startet neues Projekt "Bewegt jung bleiben".

Die Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes beziehungsweise die geplanten sogenannten Notfalldienstpraxen sollen so gestaltet werden, dass den Bedürfnissen der Bevölkerung Rechnung getragen wird. Dafür sprach sich die Kommunale Gesundheitskonferenz (KGK) im Kreis Wesel jetzt in Moers aus. Diskutiert wurde auch die aktuelle Situation im Apothekennotdienst. Der Leiter der Gesundheitskonferenz, Kreisdirektor Ralf Berensmeier, sagte, dass der von den Apotheken organisierte Sevice ebenfalls den Bedarfen der Betroffenen angepasst werden solle. […]

Quelle: © RP-Online.de

 

07.05.2015

Kampf den Keimen - Krankenhaushygiene in den Niederlanden | 4:23 min

Was machen die Niederlande besser? Ein Blick zu den Nachbarn zeigt, wo Deutschland in Sachen Infektionsprävention Nachholbedarf hat. Doch die Gesundheitssysteme sind unterschiedlich.

Gelebte Medizin

Das Universitätsklinikum im niederländischen Groningen erinnert eher an eine Shopping Mall: Ein Springbrunnen, große Palmen, Restaurants und Läden - und in den Seitenflügeln des Gebäudes versteckt die einzelnen Kliniken. Über 1.300 Betten, über 10.000 Angestellte - und möglichst keine Infektionen durch resistente Keime. Das ist das tägliche Ziel von Prof. Alexander Friedrich. Der Deutsche leitet hier das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene. Er kennt beide Länder, beide Gesundheitssysteme gut - und weiß, wo es in Deutschland im Kampf gegen resistente Keime noch hakt. Trotzdem sagt er: Was Deutschland braucht, sind nicht mehr Regeln. "Krankenhaushygiene und Mikrobiologie ist gelebte Medizin, jeden Tag. Und es ist kein Gesetz und keine Richtlinie. Das heißt, wir brauchen nicht so viele Richtlinien, sondern wir brauchen letztendlich Leute, die Krankenhaushygiene und Mikrobiologie leben, jeden Tag, vor Ort beim Patienten." […]

Film | Alle Clips aus der Sendung

Quelle: © Sendung Odysso, SWR-Fernsehen

 

05.05.2015

Keine Chance für Keime im Clemenshospital: Ausstellung und Aktionstag „Saubere Hände“

Münster – Große pinke und neongelbe Buchstaben springen momentan jedem ins Auge, der das Foyer des Clemenshospitals betritt. Und diese Auffälligkeit ist gut so, denn anders als Keime, die keiner sieht, weiß man hier sofort, um was es geht. Mit einer Ausstellung über Bakterien, Infektionskrankheiten und schützende Hygienemaßnahmen beteiligt sich das Clemenshospital momentan an einer landesweiten Hygiene-Initiative der nordrhein-westfälischen Krankenhäuser. „Keine Keime“ heißt die Ausstellung, die unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft steht und von der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) initiiert wurde. Ergänzend zur Ausstellung organisierte das Clemenshospital am Dienstag, 5. Mai, den Aktionstag „Saubere Hände“ für Patienten, Besucher und Mitarbeiter.

Ausstellung „Saubere Hände“ © Clemenshospital GmbH

Bild: Ausstellung „Saubere Hände“ © Clemenshospital GmbH

Fußmatten weisen den Weg zum Desinfektionsspender, Poster machen auf die Notwendigkeit der Händehygiene aufmerksam, und Aufkleber zeigen die Beteiligung an der landesweiten Aktion an. Das Team im Clemenshospital will sowohl den Mitarbeitern als auch den Patienten und Besuchern verdeutlichen, was das Haus alles gegen multiresistente Keime unternimmt, und was man selbst dagegen tun kann. Prävention ist hier das Stichwort. „Überall im Clemenshospital hängen Desinfektionsspender. Wer diese regelmäßig und vor allem richtig benutzt, trägt einen Großteil dazu bei, die Verbreitung krankmachender Keime zu verhindern“, erklärt die Hygienefachkraft Martin Wolke.

Ob man seine Hände tatsächlich richtig desinfiziert hat, konnten alle Besucher am Aktionstag selbst kontrollieren: Unter einer speziellen UV-Lampe wurde sichtbar, ob die Flüssigkeit alle Stellen erreicht hat. Die Überraschung war bei vielen groß: Kaum jemand schaffte es, alle Bereiche der Hände zu desinfizieren. Da war es hilfreich, dass die Hygienefachkräfte genau demonstrierten, wie es richtig geht. Wer hätte gewusst, dass man ganze 30 Sekunden lang seine Hände einreiben muss, um ein sicheres Ergebnis zu erzielen? Einmal-Handschuhe schützen übrigens nicht im gewünschten Maße. Sie haben oft Risse oder lassen sich nicht immer ohne eine Kontaminierung mit der Haut wieder ausziehen. Daher ist die Händedesinfektion das Mittel der Wahl. Große Augen bekamen die Besucher auch beim Blick auf die Schulungsbilder: Wer einmal gesehen hat, wie viele Keime sich auf einem Telefonhörer tummeln, der überlegt demnächst sicher zweimal, ob er solche Gegenstände nicht auch desinfiziert.

Dr. Carolin Dame, hygienebeauftragte Ärztin, hofft, dass sich durch den Aktionstag etwas in den Köpfen der Menschen ändert, denn: „Krankenhauskeime entstehen in erster Linie nicht, wie der Name vermuten lässt, im Krankenhaus selbst, sondern sie können von jedem, der ein Krankenhaus betritt, mitgebracht werden, und sind dort vor allem für kranke Menschen mit einem geschwächten Immunsystem eine große Gefahr. Eine einfache Händedesinfektion kann daher schon helfen, die Ausbreitung gefährlicher Keime zu verhindern oder zumindest zu reduzieren.“

Die Ausstellung ist noch bis zum 13. Mai rund um die Uhr im Foyer des Clemenshospitals zu sehen.

Quelle: © Clemenshospital Münster 2015

 

05.05.2015

Hygiene-Initiative – KVWL fordert ambulantes MRSA-Screening vor planbaren Operationen

Dortmund – die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) will das Risiko für Patienten, sich im Krankenhaus mit multiresistenten Keimen zu infizieren, reduzieren. Sie fordert deshalb, vor planbaren Operationen für alle Risikopatienten ein verpflichtendes MRSA-Screening in den Arztpraxen einzuführen.
[…]

Quelle: © KVWL-Pressemitteilung

 

24.03.2015

GESUNDHEIT: Niederlande als Vorbild im Kampf gegen Krankenhauskeime

Der deutsche Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat am Montag einen 10-Punkte-Plan zur Bekämpfung multiresistenter Krankenhauskeime vorgelegt. Deutsche Medien wie Tagesschau und Deutschlandfunk verweisen in diesem Zusammenhang auf die vorbildlichen Präventionsmaßnahmen in niederländischen Krankenhäusern. Schützen die Niederlande Patienten wirklich besser vor multiresistenten Bakterien als Deutschland? Hier die wichtigsten Fakten:

Um welche Keime geht es?

Das Hauptaugenmerk der Medien liegt auf dem Methillicin-resistenten Staphylococcus aureus – kurz MRSA. Ein gesunder Mensch merkt meist nichts, wenn er mit dem Bakterium in Kontakt kommt, doch bei immungeschwächten Personen kann er schwere bis tödliche Infektionen verursachen. Die meisten Antibiotika wie Penicillin sind dabei unwirksam. Neben dem MRSA gibt es noch viele weitere antibiotikaresistente Bakterien wie beispielsweise Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE) oder Bakterien, die Extended-Spectrum-Beta-Laktamasen (ESBL) bilden und damit bestimmte Antibiotika spalten. Man vermutet, dass die Resistenzen aufgrund von häufigem Antibiotika-Einsatz bei Mensch und Nutztier entstehen. […]

Quelle: © Universität Münster – Berlin/Den Haag. AF/BMG/ecdc/eursafety.eu/Handelsblatt/RIVM/Stern/Zeit. 24. März 2015

 

14.01.2015

Aktuelle Weiterentwicklungen des Antibiotic Stewardship

Das Konzept des Antibiotic Stewardship umfasst ein komplexes Maßnahmenbündel zur rationalen Antibiotika-Therapie. Aufgrund der hohen Evidenz dieses Konzeptes sowie angesichts des weiter zunehmenden Resistenz- und Kostendrucks hat es sich im stationären Bereich inzwischen weitgehend durchgesetzt. Auf dem Antibiotic Stewardship-Symposium des deutsch-niederländischen Projekts EurSafety Health-Net im November in Groningen (Niederlande) wurden anstehende Weiterentwicklungen des Antibiotic Stewardship erörtert. Der im Folgenden wiedergegebene Stand der Diskussion soll einen Ausblick darauf geben, in welche Richtungen sich das Antibiotic Stewardship in den kommenden Jahren voraussichtlich entwickeln wird. […]

Quelle: © Westfälisches Ärzteblatt 01|15