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Presseberichte und -mitteilungen

Presseecho rund um die Projekte

03.12.2014

Vortragsabend: Keime haben viele Quellen

Experten informieren im Kreishaus über multiresistente Erreger

Rund 40 Besucher folgten den Ausführungen der Fachleute im Kreishaus. Diese sehen in der Massentierhaltung nur eine von mehreren Ursachen für die Resistenzen.

Wildeshausen – Die zunehmende Verbreitung von Keimen, die gegen einen großen Teil der verfügbaren Antibiotika resistent sind, ist spätestens seit der Berichterstattung der NWZ und der Wochenzeitung „Die Zeit“ in den vergangenen Wochen ein großes Thema im Nordwesten. Am Montagabend widmete der Landkreis dem Thema einen Vortrag- und Diskussionsabend. Peter Bergen vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt, Dr. Mireille Gerecitano-Schmidek (Gesundheitsamt Landkreis Oldenburg), Josef Schierholt, Hygienefachkraft des Krankenhauses Johanneum, und Dr. Leonhard Hamschmidt, Ärztlicher Leiter des Gesundheitsamtes des Landkreises, vermittelten in ihren Vorträgen zahlreiche Informationen über die Problematik, die über die zuletzt diskutierten Bezüge zur Massentierhaltung und Lebensmittelindustrie weit hinaus gehe.

Hamschmidt ging in einem fast einstündigen Vortrag auf die Entwicklung der ersten Antibiotika ein. Er erklärte, dass im Norden in der Humanmedizin traditionell mehr Antibiotika verschrieben würden als in Süddeutschland – was zu vermehrten Resistenzbildungen beitrage. Gleichzeitig gebe es mit dem Programm EurSafety im Grenzbereich des Weser-Ems-Gebietes bis in die Niederlande ein Instrument, das verstärkte Diagnostik ebenso beinhalte wie die Verbesserung von Hygiene-Standards in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Auch die vermehrte Diagnostik könne ein Grund dafür sein, dass in den Statistiken mehr Fälle von multiresistenten Keimen auftauchen, so Hamschmidt. Die bisherige Diskussion greife deshalb zu kurz. Würde der Einsatz von Antibiotika in der Tiermast abgeschafft, sei die Gefahr durch multiresistente Keime deshalb noch keinesfalls gebannt. Seine Kollegin Mireille Gerecitano-Schmidek vermittelte in ihrem Kurzvortrag weitere Informationen zur Wirkweise und zum richtigen Umgang mit Antibiotika.

„Ich bin beim Landesgesundheitsamt für MRSA das, was Dr. Sommer in der Bravo für Sex ist“, stellte sich Peter Bergen, Hygienefachkraft beim Landesgesundheitsamt, vor. Informativ und unterhaltsam berichtete er, wie die steigende Zahl von Operationen und anderen Eingriffen zu einem steigenden Antibiotika Einsatz in der Behandlung von Menschen und zu mehr Resistenzen führt. Multiresistente Keime, so betonte der Experte außerdem, machen nicht kranker als andere Keime. Er erläuterte außerdem die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen und verdeutlichte auch, dass ein Mensch, der von multiresistenten Keimen besiedelt ist, nicht automatisch erkrankt und auch nicht automatisch eine Gefahr für sein direktes Umfeld oder andere Mitmenschen ist.

Die Möglichkeit, die Keime durch eine „Sanierung“ wieder los zu werden, sieht der Experte nur bei wenigen Fällen, zudem könnten nicht viele Ärzte diese Behandlung vornehmen. Es gebe eben eine ganze Reihe Baustellen im Bereich der multiresistenten Keime, schloss Bergen seinen Vortrag. Vor der Abschlussdiskussion mit den Besuchern, darunter auch Landwirte und Vertreter des tierhaltungs-kritischen Bündnis Mut, informierte Hygienefachkraft Josef Schierholt über den Umgang mit multiresistenten Keimen am Wildeshauser Krankenhaus Johanneum. Dort würden alle Patienten, die zu einer Risikogruppe gehören, auf multiresistente Keime untersucht und bei positivem Befund isoliert. Auch über die Möglichkeiten der schon zuvor von Bergen erwähnten „Sanierung“ informierte Josef Schierholt.

Quelle: © NWZ Online, Christian Korte 03.12.2014

 

 

22.11.2014

Infektionen Gegen Keime „gut aufgestellt“

Ammerland nimmt an grenzübergreifendem EU-Schutzprogramm teil

Es gibt einen Runden Tisch zum Thema „multiresistente Erreger“. Dort sind das Gesundheitsamt, Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflege- und Rettungsdienste vertreten.

Ammerland – „Wir sind gut aufgestellt“, lautet die spontane Reaktion von Dr. Elmar Vogelsang, Leiter des Gesundheitsamtes, als er auf die Problematik „multiresistente Keime“ angesprochen wird. Wie die NWZ berichtete, haben sich immer mehr Menschen im Nordwesten mit ihnen infiziert.

„Seit einigen Jahren nimmt die Ems-Dollart-Region und damit auch wir an einem grenzübergreifenden EU Programm zur Patientensicherheit teil. Ein Aspekt ist der Schutz vor multiresistenten Keimen“, sagt Vogelsang. Im Ammerland daran beteiligt seien alle Kliniken, die Pflegeheime und die ambulante Versorgung. „Es wurde auch ein Runder Tisch gegen multiresistente Erreger eingerichtet. An ihm sitzen Vertreter des Gesundheitsamts und aller Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte, Rettungs- und Pflegedienste“, führt der Gesundheitsamtsleiter aus. Das Westersteder Klinikzentrum habe außerdem über zwei Jahre an einem Qualitätssiegel-Programm teilgenommen. Hier ging es um MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus). Die Bakterien können beispielsweise gegen das Antibiotikum Methicillin unempfindlich werden.

„Derzeit arbeitet das Klinikzentrum daran, ein nächstes Qualitätssiegel zu erhalten im Kampf gegen weitere resistente Erreger“, so Vogelsang am Freitag gegenüber der Nordwest-Zeitung. Erst gerade wieder habe dafür eine entsprechende Überprüfung durch das Gesundheitsamt stattgefunden. „Wir haben mit einem Chefarzt, Krankenschwestern und Reinigungspersonal gesprochen und uns zeigen lassen, wie sie vorgehen.“ Über Hygiene-Qualitätssiegel würden zudem alle großen Pflegeheime verfügen.

„Hier im Ammerland haben wir übrigens noch eine Besonderheit“, sagt Vogelsang. Jeder Patient mit MRSA-Diagnose erhalte bei seiner Entlassung aus dem Klinikzentrum ein sogenanntes Sanierungsset (s. Link). Dessen Inhalt muss der Betroffene fünf Tage lang benutzen. Außerdem ist er aufgefordert, täglich die Bettwäsche zu wechseln. Eine Untersuchung habe ergeben, dass durch diese Maßnahmen 60 Prozent der Patienten nach sechs Monaten MRSA-frei waren, betont der Gesundheitsamtschef.

Finanziert wurden die Sets zunächst von der Europäischen Union, nun übernimmt das Klinikzentrum die Kosten. Das Gesundheitsamt unterstützt Pflegeheime und -dienste mit den Sanierungspäckchen.

Quelle: © NWZ Online, Kerstin Bultkus 22.11.2014

 

 

02.10.2014

7. Runder Tisch Multiresistente Erreger (MRE) beim Landkreis Wesermarsch

Seit Februar 2011 besteht in der Wesermarsch ein lokales MRE/MRSA-Netzwerk zur Entwicklung von Strategien, die Weiterverbreitung von MRSA und anderer multiresistenter Erreger (MRE) zu verhindern und zu bekämpfen, Infektionsraten zu senken und die Patienten und Bewohnersicherheit zu erhöhen.

In gemeinsamen - mehrfach pro Jahr stattfindenden - Treffen können Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste, Rettungsdienste, niedergelassene Ärzte und Veterinärmediziner unter Moderation des Fachdienstes Gesundheit ein Forum für gegenseitige Information, Kooperation und Koordination finden und „Schnittstellenprobleme“ angehen. Initiiert durch das im Rahmen des Interreg IV A-Programm der Europäischen Union geförderte EurSafety-HealthNet Projekt haben die Krankenhäuser und die meisten Pflegeheime im Kreisgebiet mit großem Aufwand und Engagement bereits das erste EurSafety-Qualitätssiegel erworben. Die Krankenhäuser und fast alle Heime werden auch diesen Weg der hochwertigen Qualifizierung weiter gehen und die Mühen eines zweiten Qualitätssiegels auf sich nehmen.

Seit langem ist unter Bakterien (z.B. Methicillinresistente Staphylococcus aureus = MRSA) und in den letzten Jahren insbesondere auch unter den sogenannten gramnegativen Bakterien (MRGN) eine zunehmende (Multi-) Resistenzentwicklung gegenüber Antibiotika zu beobachten. Solche Resistenzen sind z.B. eine Folge der Fähigkeit mancher Erreger, das Enzym ESBL (Extended Spectrum β-Lactamase) zu produzieren. ESBL ist somit kein bestimmter Keim, sondern ein Enzym, das bestimmte Antibiotika (die ß-Laktam-Antibiotika) wirkungslos macht. […]

Quelle: © Landkreis Wesermarsch 10|14

 

10.2014

Von den Niederländern lernen

Auslandsreport – MRSA gilt in Deutschland als ein schier unlösbares Problem. Die Prävalenz beträgt seit Jahren bis zu 25 Prozent. In den Niederlanden liegt die MRSA-Rate bei unter drei Prozent. Wie haben unsere Nachbarn das geschafft? Eine Vor-Ort-Recherche in der Universitätsklinik Groningen. […]

Quelle: © Die Schwester Der Pfleger 53. Jahrg. 10|14

 

05.05.2014

Internationaler Tag der Händehygiene: Landrat und Kreisdirektor besuchen Kinderstationen im Kreis Wesel

Moers – Am 5. Mai 2014 jährt sich der „Internationale Tag der Händehygiene“, der seit dem Jahr 2009 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) initiiert wird. Alljährlich soll dieser Tag die Aufmerksamkeit des medizinischen und pflegerischen Personals auf die Händehygiene lenken. Dies bietet Anlass darüber nachzudenken, was Händehygiene für jeden einzelnen und für die jeweilige Einrichtung bedeutet und was getan werden kann, um sie zu verbessern.

Im Kreis Wesel soll in diesem Jahr die Bedeutung der Händehygiene bei Kindern – ob als kleine Patienten oder in ihrer Lebenswelt - betont werden.

Aus diesem Anlass besuchten Landrat Dr. Ansgar Müller und Kreisdirektor Ralf Berensmeier gemeinsam mit Anita Pabel und Dr. Rüdiger Rau vom Fachdienst Gesundheitswesen des Kreises Wesel das Marien-Hospital in Wesel, das St. Vinzenz-Hospital in Dinslaken und das Bethanien-Krankenhaus in Moers.

„Krankenhauskeime können besonders gefährlich sein. Es ist daher besonders wichtig, dass bereits den ganz jungen Patientinnen und Patienten Grundkenntnisse der Hygiene vermittelt werden“, betont Landrat Dr. Ansgar Müller.

Kreisdirektor Ralf Berensmeier ergänzt: „Der Tag der Internationalen Händehygiene ist uns ein wichtiges Anliegen. Hygiene ist eine wichtige Grundlage für die Gesundheit und auch für die Genesung.“ 

Im Kindergarten „Kurze Straße“ in Moers ist am 15. Mai eine weitere Aktion zu dem Thema geplant.

Hintergrund dieser Aktionen: Der Kreis Wesel beteiligt sich seit 2009 aktiv als Kooperationspartner an dem niederländisch-deutschen Gesundheitsprojekt „EurSafety-Health-net“. Das Hauptziel des Projektes besteht darin, die Patientensicherheit im Gesundheitswesen wie auch im Pflegebereich zu stärken und den Schutz der Bevölkerung im Allgemeinen vor Infektionen auszubauen. Zur Prävention von sog. MRSA – antibiotikaresistenten Krankenhauskeimen, gründete der Kreis Wesel beispielsweise 2010 ein Qualitätsnetzwerk mit allen acht Krankenhäusern im Kreisgebiet. Hierbei wurden u.a. Hygienestandards, Berichterstattung, Information und Aufklärung vereinheitlicht.  Inzwischen wurden auch niedergelassene Ärzte/innen, Alten- und Pflegeheime sowie Rettungsdienste in das Projekt miteinbezogen. […]

Quelle: © Kreis Wesel am Niederrhein

 

15.05.2014

Amtsärzte zeichnen Pionier der MRE-Netzwerke aus

Große Ehre für Professor Alexander Friedrich: Für seine Verdienste als Pionier der deutschen MRE-Netzwerke gegen multiresistente Erreger erhielt er die Johann-Peter-Frank-Medaille des BVÖGD.

Magdeburg – Der Bundesverband der Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst (BVÖGD) hat Professor Alexander Friedrich mit der Johann-Peter-Frank-Medaille ausgezeichnet.

Der Facharzt für Mikrobiologe Friedrich, der an der niederländischen Universität Groningen lehrt, gilt als Pionier der deutschen MRE-Netzwerke gegen multiresistenten Erreger. Die Johann-Peter-Frank-Medaille ist die höchste Auszeichnung des BVÖGD und nach dem Gründer der deutschen Sozialhygiene benannt. Sie wurde am Donnerstagnachmittag zum 42. Mal auf dem 64. Jahreskongress des BVÖGD in Magdeburg verliehen. Friedrich gilt nach den Worten des Laudators Dr. Jürgen Rissland vom Uniklinikum Homburg/Saar als "Personifizierung" der MRE-Netzwerke. Als "Impulsgeber" (Rissland) hat Friedrich im Jahr 2005 das erste deutsche MRE-Netzwerk in der Region Münsterland/Twente (MRSA-net) gegründet.

Seit 2009 schließlich haben sich an der gesamten deutsch-niederländischen Grenze weitere MRE-Netzwerke gegründet. Sie gelten seither als "Mittel der Wahl" gegen die Ausbreitung etwa von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) und ähnlichen Erregern.

Friedrich ist mittlerweile Projektleiter von EurSafety Health-Net, einem europaweiten Verbund von Projekten gegen resistente Erreger. Dazu zählen auch die bekannten Euregio-MRE-Netzwerke in den Regionen um die deutsch-niederländische Grenze. […]

Quelle: © Ärzte Zeitung Online

 

28.02.2014

Ein Siegel als Versprechen im Kampf gegen Infektionen

Ostfriesland – "Dieses Siegel ist ein Versprechen! Sie sollten es einhalten, sonst blamieren Sie sich." Peter Bergen von der Abteilung Krankenhaushygiene im Niedersächsischen Landesgesundheitsamt mahnte gestern die mehr als 60 Gäste im Rummel des Emder Rathauses, sich nicht auf ihren Lorbeeren auszuruhen.
36 Alten- und Pflegeeinrichtungen aus Emden und den Landkreisen Aurich und Leer wurde das Qualitäts- und Transparenzsiegel der EurSafety Healt-net in der Ems-Dollart-Region überreicht. Ein Jahr lang hatten die Häuser an dem grenzüberschreitenden Projekt teilgenommen, das das Ziel hat, die Infektionen von multiresistenten Keimen in den Einrichtungen zu minimieren. […]

Quelle: © Emder Zeitung | von EZ-Redakteur PATRICK PLEWE

 

18.02.2014

Alten- und Pflegeheime im Landkreis erhalten Gütesiegel

Einrichtungen werden für Hygienemaßnahmen ausgezeichnet

Osnabrück – Ein Beleg für hohe Hygienestandards: Nachdem im August des vergangenen Jahres Krankenhäuser im Landkreis Osnabrück ausgezeichnet wurden, erhielten jetzt 31 Alten- und Pflegeheime aus der Region das Qualitäts- und Transparenzsiegel „Eur Safety“. Der Erste Kreisrat Stefan Muhle und Johannes Dreesman vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt überreichten die Urkunden an die Vertreter der Einrichtungen.

Der Erste Kreisrat Stefan Muhle und Johannes Dreesman vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt überreichten jetzt die Urkunden an die Vertreter der 31 Alten- und Pflegeheimen aus der Region.

Insbesondere für alte und pflegebedürftige Menschen stellen multiresistente Erreger ein erhebliches Risiko dar. Gerade wenn schon Erkrankungen vorliegen oder das Immunsystem geschwächt ist, können Infektionskrankheiten leichter auftreten. Für Bewohner in Alten- und Pflegeeinrichtungen ist somit eine intensive Infektionsprävention und -kontrolle von großer Bedeutung.

Die Verleihung des Siegels zeigt nun sowohl Bewohnern als auch Öffentlichkeit, dass eine gezielte Infektionsprävention in der jeweiligen Einrichtung stattfindet. Um das Siegel zu erhalten, müssen die Alten- und Pflegeheime verschiedene Kriterien erfüllen. Dazu gehört etwa, dass sie eine besonders qualifizierte hygienebeauftragte Pflegekraft vorweisen können und regelmäßig interne Schulungen durchführen.

„Entscheidend ist, dass alle Mitarbeiter einer Einrichtung, die im Kontakt mit den Bewohnern sind, mit den grundsätzlichen Hygienemaßnahmen und Risiken vertraut sind. Dies gilt sowohl für oft falsch verstandene überzogene Maßnahmen, als auch für die notwendige erforderliche Basishändehygiene“, betont Gerhard Bojara, Leiter des Gesundheitsdienstes für Landkreis und Stadt Osnabrück.

2009 wurde das MSRA Netzwerk Osnabrück zum Schutz vor Infektionen gegründet. Hier arbeiten zahlreiche Akteure aus dem Gesundheitswesen zusammen. Gemeinsam besprechen die Partner aktuelle Themen aus der Praxis, einigen sich auf Schutzmaßnahmen, führen Fortbildungen durch und fördern den Dialog zwischen den Einrichtungen. Weitere Informationen unter: www.landkreis-osnabrueck.de/mrsa.

Quelle: Der Landkreis Osnabrück | www.landkreis-osnabrueck.de

 

06.02.2014

Ausgezeichneter Infektionsschutz

Qualitätssiegel für 70 Alten- und Pflegeeinrichtungen aus der Region

Infektionserkrankungen mit hohen Hygienestandards entgegentreten: Für ihr Engagement in diesem Bereich wurden am Mittwoch 70 Häuser aus dem Oldenburger Land ausgezeichnet.

Oldenburg – 70 Alten- und Pflegeeinrichtungen der Städte Oldenburg und Delmenhorst sowie der Landkreise Ammerland, Oldenburg und Wesermarsch sind am Mittwoch im Oldenburger Kulturzentrum PFL mit dem Qualitäts- und Transparenzsiegel des niederländisch-deutschen EurSafety-Projektes ausgezeichnet worden. Um das Pflegesiegel zu erhalten, mussten die Einrichtungen verschiedene Qualitätskriterien zur Infektionsprävention erfüllen. Diese umfassen vor allem die Erarbeitung standardisierter Prozesse in der Prävention von Infektionserkrankungen, unter anderem mit multiresistenten Erregern wie MRSA (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus). Hinzu kommen regelmäßige Schulungen von Mitarbeitern, die Ausbildung von Hygienebeauftragten und die enge Vernetzung mit anderen Einrichtungen im Gesundheitswesen. Start der Initiative war vor einem Jahr. […]

Quelle: NWZ Online.de

 

05.02.2014

Alten- und Pflegeeinrichtungen ausgezeichnet

Oldenburg – Gesundheitsministerin Rundt hat am Mittwoch ein Qualitätssiegel an 70 Alten- und Pflegeeinrichtungen der Region verliehen. Aus Delmenhorst wurden acht, aus dem Landkreis 14 Einrichtungen ausgezeichnet.
Die schlimmsten Bakterien oder Viren wie MRSA (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus), sogenannte „Krankenhauskeime“, sind kaum zu fassen: Durch diese multiresistenten Erreger, die auch mit Antibiotika fast nicht zu bekämpfen sind, starben in den vergangenen Jahren laut Medien mehr Menschen als an der Immunschwäche Aids. Das grenzüberschreitende Hygiene-Qualitätssiegel des „EurSafety Health-net“ soll die Infektionsprävention fördern. Im August wurden bereits 49 Krankenhäuser aus dem Nordwesten und den Niederlanden mit dem EurSafety-Siegel ausgezeichnet. Mittwoch erhielten 70 Alten- und Pflegeeinrichtungen der Städte Oldenburg (20), Delmenhorst (8) sowie der Landkreise Oldenburg (14), Ammerland (11) und Wesermarsch (17) in einer Feier mit Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (SPD) dieses Siegel. […]

Quelle: dk-online.de

 

05.02.2014

Pflegeeinrichtungen: Infektionen kennen keine Grenzen

Oldenburg – Im Oldenburger Kulturzentrum PFL wurden 70 von insgesamt 216 niedersächsischen Alten- und Pflegeeinrichtungen mit dem Qualitäts- und Transparenzsiegel des niederländisch-deutschen EurSafety-Projektes ausgezeichnet. Rund 240 Einrichtungen aus den Städten Oldenburg und Delmenhorst sowie der Landkreise Ammerland, Oldenburg und Wesermarsch hatten sich um das sogenannte Pflegesiegel beworben.

70 von insgesamt 216 niedersächsischen Alten- und Pflegeeinrichtungen mit dem Qualitäts- und Transparenzsiegel des niederländisch-deutschen EurSafety-Projektes ausgezeichnet.

Bild: Dr. Dagmar Rocker (NLGA), Dr. Matthias Pulz (NLGA), Gesundheitsministerin Cornelia Rundt, Prof. Dr. Alexander Friedrich (Gesamtleiter EurSafety Health-net, Universitätsklinikum Groningen) und Peter Bergen (NLGA) stellten das Pflegesiegel und seine Qualitätskriterien vor (von links). Foto: am

Das Gesundheitsprojekt EurSafety Health-Net hat sich zum Ziel gesetzt, einen grenzüberschreitenden Qualitätsverbund aus Einrichtungen des Gesundheitswesens zu schaffen. Das Netzwerk will die Patientensicherheit fördern und den Schutz vor Infektionen stärken. Um das Siegel zu erhalten, müssen die Einrichtungen eine Reihe an hohen Qualitätskriterien erfüllen. Für das Pflegesiegel mussten unter anderem standardisierte Prozesse in der Prävention von Infektionserkrankungen wie dem multiresistenten Erreger MRSA erarbeitet werden. Regelmäßige Schulungen, die Ausbildung von Hygienebeauftragten und die enge Vernetzung mit anderen Einrichtungen aus dem lokalen Gesundheitswesen sind Teil der zehn Anforderungsziele. „Es hat eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Hygiene stattgefunden“, so Dr. Matthias Pulz, Präsident des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes und Regionalkoordinator des Projektes. […]

Quelle: Oldenburger Onlinezeitung.de