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Aktuell | News
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Presseberichte und -mitteilungen 2008

Presseecho rund um die Projekte

29.10.2008

Nicht gleich den „Joker Antibiotika“ ziehen

Münster – „Der Joker Antibiotika wurde in der Vergangenheit leider zu häufig gezogen“, bringt es Dr. Alexander Friedrich auf den Punkt. Der Oberarzt am Institut für Hygiene im Uniklinikum koordiniert ein Programm, mit dem die Ausbreitung anitbiotikaresistenter Bakterien wie der gefürchteten MRSA eingedämmt werden kann. Denn daran Erkrankte haben kaum Heilungschancen. [...]

Quelle: Münsterländische Volkszeitung - Online

29.10.2008

Kampf gegen Krankenhaus-Keime beginnt am Waschbecken

Münster – Beim Kampf gegen so genannte „Krankenhauskeime“ stehen aktuell zwei Ziele besonders im Vordergrund: Eine noch bessere Händehygiene in den Krankenhäusern und der kontrollierte und zielgerichtete Einsatz von Antibiotika. So soll die Ausbreitung antibiotikaresistenter Bakterien, wie Methicillin-resistenter Staphylokokken (MRSA), eingedämmt werden. Das Universitätsklinikum Münster (UKM) intensiviert diese Bemühungen und beteiligt sich im Rahmen des EUREGIO MRSA-net in den kommenden Wochen mit zahlreichen Informationsveranstaltungen und Aktionen an der bundesweiten Initiative zur Verbesserung der Händehygiene und der europaweiten Initiative zur Kontrolle des Antibiotikaverbrauchs im Gesundheitswesen. [...]

Quelle: Echo-muenster.de

28.10.2008

Keime ohne Antibiotika bekämpfen

Münster – In ein Krankenhaus geht man eigentlich, um gesund zu werden. Doch gerade dort lauern resistente Keime, gegen die viele Antibiotika wirkungslos sind. Lebensbedrohliche Infektionen können den Patienten befallen. „Bis zur fünfzig Prozent dieser Infektionen können jedoch vermieden werden“, erklärt Prof. Dr. Norbert Roe- der, Ärztlicher Direktor am Universitätsklinikum Münster (UKM). Er und seine Mitarbeiter haben Krankenhauskeimen wie den Methicillin-resistenten Staphylokokken (MRSA), den Kampf angesagt. Dafür verfolgt das UKM zwei Ziele: Zum einen soll die Handhygiene im kompletten Krankenhaus verbessert werden, zum anderen soll das Personal Antibiotika kontrollierter und zielgerichteter einsetzen. [...]

Quelle: Münstersche Zeitung - Online

28.10.2008

UKM verstärkt Kampf gegen Krankenhauskeime / Aktionen zur Patienten- und Personalsicherheit

Münster – Beim Kampf gegen so genannte „Krankenhauskeime“ stehen aktuell zwei Ziele besonders im Vordergrund: Eine noch bessere Händehygiene in den Krankenhäusern und der kontrollierte und zielgerichtete Einsatz von Antibiotika, um die Ausbreitung antibiotikaresistenter Bakterien, wie Methicillin-resistenter Staphylokokken (MRSA), einzudämmen. [...]

Quelle: Pressemitteilung des Universitätsklinikums Münster

12.10.2008

MRSA – Vom Schweinestall ins Krankenhaus

Wissenschaftler warnen seit Jahren: Unsere wichtigste Waffe im Kampf gegen bakterielle Krankheitserreger droht stumpf zu werden. "Problemkeime" wie zum Beispiel Staphylokokkus aureus (SA) haben bereits Resistenzen gegen viele der heute gebräuchlichen Antibiotika entwickelt. Die Lage im Kampf gegen diese Bakterien droht sich weiter zu verschärfen: In Schweinebeständen tauchen in den vergangenen Jahren neue vielfach Antibiotika resistente SA-Varianten auf – und sie verbreiten sich auch unter Menschen.

Hygiene im Schweinestall
Tierarzt Jürgen Harlizius wacht über die Gesundheit der Schweine in den nordrhein-westfälischen Zuchtbetrieben. Besonders aufmerksam beobachtet er, welche Krankheitserreger es trotz strenger Hygiene bis hinein in den Schweinestall schaffen. In letzter Zeit findet er in seinen Proben einen Bakterientyp, der Mediziner in Alarmbereitschaft versetzt: Den Eitererreger Staphylokokkus aureus – in einer neuen und gefährlichen Variante. MRSA, so lautet die Abkürzung für Methicillinresistente Staphylokokken. Kaum ein Antibiotikum wirkt noch gegen sie. In 28 von 40 untersuchten Betrieben – das sind 70 Prozent – hat Harlizius die Erreger gefunden. Sie siedeln in der Nase und auf der Haut der Schweine. Zwar erkranken kontaminierte Tiere nicht automatisch, doch kommt es zur Infektion, dann ist sie kaum therapierbar. [...]

Quelle: [W] wie Wissen - DasErste.de

16.09.2008

Öffentliche Gesundheitsdienste kooperieren über die Grenze

Ob Vogelgrippe, alkoholisierte Jugendliche oder Krankenhauskeime, das sind nur einige Themen, die nicht nur heimische Gesundheitsämter regelmäßig bewegen, sondern auch ihre niederländischen Kollegen. Da Keime keine Ländergrenzen kennen und Jugendliche nicht selten auch im Nachbarland durch exzessiven Alkoholgenuss auffallen, haben sich die Gesundheitsämter aus dem deutschen und niederländischen Grenzgebiet der EUREGIO am 10. September 2008 in Enschede zusammengefunden, um Möglichkeiten für eine intensivere Zusammenarbeit zu besprechen. [...]

Quelle: ESG Pressemitteilung

26.08.2008

Primärkassen zahlen für Behandlung von MRSA-Patienten in der Praxis

Köln (iss) – Niedergelassene Ärzte in Westfalen-Lippe können die Behandlung von Patienten, die mit Methicillin-resistenten Staphylokokken (MRSA) infiziert sind, jetzt abrechnen - vorausgesetzt, die Patienten sind bei einer Primärkasse versichert. Die Vereinbarung zwischen den Kassen und der KV Westfalen-Lippe (KVWL) ist zwar zunächst vom 1. Juli bis 31. Dezember 2008 befristet, die KVWL rechnet aber mit einer Verlängerung.
Die KVWL und die Primärkassen tragen der Tatsache Rechnung, dass MRSA-Infektionen nicht mehr nur ein Thema für die Kliniken sind, sondern zunehmend auch für Niedergelassene. Da die MRSA-Verbreitung nur durch konsequente Hygiene, kontrollierte Antibiotika-Therapie und vor allem durch die post-stationäre Betreuung aufgehalten werden kann, will die KVWL nach eigenen Angaben die Sanierung von infizierten Patienten zur Standardbehandlung in den Praxen machen. [...]

Quelle: Ärzte Zeitung.de, Köln

26.08.2008

Offensiv gegen Keime in den Kliniken

Münster – Ein Bakterium, das nur noch auf wenige Antibiotika reagiert, kann gefährlich werden – so wie der Erreger MRSA. Vor allem in Kliniken ist das Risiko einer lebensbedrohlichen Infektion groß. Innerhalb von zwei Tagen erhöhte sich die Zahl der Fälle von MRSA in Münsters Krankenhäusern um 27; insgesamt zählte man im letzten Jahr 976 MRSA-Patienten.

Und vielleicht sind es noch mehr: Registriert werden nur „Risikogruppen“, zu denen Menschen mit chronischen Wunden oder Transplantierte zählen. Gerade für diese gut 30 Prozent der Patienten sei die Gefahr einer Infektion groß, sagt Dr. Alexander Friedrich vom Institut für Hygiene an der Uniklinik. Bei jedem Zehnten löse MRSA eine schwere Blutvergiftung aus. Friedrich hat ein Netzwerk mitgegründet, um die Verbreitung des Erregers einzudämmen – mithilfe der Krankenhäuser. [...]

Quelle: Münsterische Zeitung.de

22.07.2008

Praktisch Keim frei

Lengerich – Fast jeder hat es, keiner sieht es. Es sitzt in der Nase und verursacht keine Beschwerden - normalerweise. Ist der Mensch geschwächt oder hat eine offene Wunde, könnte der Keim zuschlagen. Das können harmlose Hautinfektionen sein, aber auch lebensbedrohliche Wundinfektionen. Dass Methicillin Restistente Staphyloccus Aureus (kurz MRSA) gerade in Krankenhäusern unerwünscht ist, verwundert da nicht.
Die Euregio hat vor drei Jahren zum Gegenangriff geblasen. Ein Auslöser dafür: In niederländischen Krankenhäusern ist MSRA wesentlich seltener zu finden als in deutschen Kliniken. „Dort ist die Hygiene-Ordnung ganz anders aufgebaut als hier“, sagt Hartmut Unverricht. Vom Robert-Koch-Institut, der „Deutschen Hygiene-Polizei“, so die Hygiene-Fachkraft der heimischen Klinik, ist der Umbau der deutschen Hygiene-Vorkehrungen gefordert. [...]

Quelle: Westfälische Nachrichten.de - Kreis Steinfurt, Lengerich

17.07.2008

St.-Gerburgis-Hospital erfolgreich gegen MRSA

Nottuln - Das Bakterium „Staphylococcus aureus“ kommt auf der Schleimhaut des Nasenvorhofs, seltener auf der Haut, von nahezu jedem dritten Menschen vor. Normalerweise verursacht es keine Infektionen. Wird die Haut aber verletzt, kann es Wundinfektionen verursachen, die in Form von Geschwüren, aber auch schwerer verlaufen können (Blutvergiftung, Lungenentzündung). Anliegen der Christophorus-Kliniken ist es schon seit langem, solche Infektionen bereits bei der Aufnahme zu erkennen und gar nicht erst in den Krankenhaus-Alltag eindringen zu lassen, erklärt die Klinikleitung in einer Pressemitteilung. Im Krankenhaus sind hohe Hygiene-Standards wichtig. Hygiene fängt beim Krankenhauspersonal an, dass in allen drei Häusern der Christophorus-Kliniken (Coesfeld, Nottuln, Dülmen) strengen Richtlinien folgen muss, für deren Umsetzung die Hygiene-Kommission verantwortlich zeichnet. Diese Kommission setzt sich aus verschiedenen Fachleuten der Christophorus-Kliniken und einem externen Hygiene-Berater zusammen. Vorsitzender der Hygiene-Kommission ist Dr. Volker Günnewig, Chefarzt der Geriatrie im St.-Gerburgis-Hospital Nottuln. [...]

Quelle: Westfälische Nachrichten.de - Kreis Coesfeld, Nottuln

13.07.2008

Keime haben es schwer

Lüdinghausen – Das St.-Marien-Hospital Lüdinghausen macht es Keimen schwer: Mit dem Erhalt des MRSA-net-Qualitäts- und Transparenzsiegels kann es jetzt öffentlich dokumentieren, dass es alle geforderten Qualitätsstandards umgesetzt hat, um Infektionen durch antibiotika-resistente Krankenhauskeime zu verhindern. Seit mehr als zwei Jahren beteiligt sich das Hospital am Euregio-Projekt „MRSA-net Twente/Münsterland“, das sich die Bekämpfung des „Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA)“ auf die Fahnen geschrieben hat. Die Koordinatoren des MRSA-net und die zuständigen Gesundheitsämter haben das Krankenhaus überprüft und Ende Juni das Siegel zugesprochen, das den Patienten mehr Sicherheit vor Keimen gibt. [...]

Quelle: Westfälische Nachrichten.de - Kreis Coesfeld, Lüdinghausen

11.07.2008

Gütesiegel für Kampf gegen MRSA

Ochtrup - Die Kliniken der Stiftung Mathias-Spital haben jetzt das Qualitätssiegel des Netzwerkes Euregioprojekts MRSA-Net erhalten. Das von der EU geförderte Projekt initiiert Maßnahmen, um die Zahl bestimmter Krankenhausinfektionen zu verringern. Neben dem Mathias-Spital und dem Jakobi-Krankenhaus in Rheine erhielten auch das Pius-Hospital Ochtrup und das Geriatrische Rehabilitationszentrum im St. Elisabeth-Hospital Mettingen das bis zum Jahre 2010 gültige Qualitätssiegel. [...]

Quelle: Westfälische Nachrichten.de - Kreis Steinfurt, Ochtrup

03.07.2008

„Krankenhausbakterie“ soll chancenlos werden

Ibbenbüren – „Seit 2005 kämpfen Krankenhäuser des Münsterlandes im Rahmen eines Euregio-Projektes gegen ein heimtückisches Bakterium, genannt Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus“, berichtet Chefarzt Prof. Dr. Michael Ritter, zugleich Leiter der Hygienekommission am Klinikum Ibbenbüren.
Das Klinikum habe von dieser deutsch-niederländischen Initiative im Beisein von Vertretern des Robert-Koch-Instituts, der Landesregierung, der Bezirksregierung, der Ärztekammer und Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe sowie deutscher und niederländischer Gesundheitsämter der Region das begehrte Qualitätssiegel erhalten. Das Siegel überprüft die Umsetzung von Qualitätszielen durch die Koordinatoren des Projektes und die Gesundheitsämter. [...]

Quelle: Westfälische Nachrichten.de - Kreis Steinfurt, Ibbenbüren

01.07.2008

Dem Bakterium keine Chance

Greven – Sie sind eigentlich ganz harmlos, richten in der Regel keinen Schaden an. Doch tauchen sie zur falschen Zeit am falschen Ort auf, können antibiotika-resistente Krankheitskeime zur echten Gefahr werden. Das gilt insbesondere in Krankenhäusern, wo Menschen - etwa nach chirurgischen Eingriffen - eine OP-Wunde haben oder durch eine Erkrankung stark geschwächt sind. Bei diesen Personen können die Bakterien zu Wundheilungsstörungen führen, in Extremfällen zur Blutvergiftung oder Lungenentzündung, was letztlich sogar zum Tod führen kann. [...]

Quelle: Westfälische Nachrichten.de - Kreis Steinfurt, Greven

30.06.2008

Strijd tegen MRSA succes

Enschede - Een groot aantal ziekenhuizen in Münsterland heeft het Euregio MRSA-keurmerk gekregen. Dat betekent dat die ziekenhuizen voldoen aan een tiental kwaliteitsnormen op dit gebied. Duitse ziekenhuizen hebben veel last van ziekenhuisbacteriën, die ongevoelig zijn voor antibiotica. Het meest bekende voorbeeld hiervan is Methicilline Resistente Staphylococcus Aureus (MRSA), dat bij meer dan vijftig procent van de Duitse patiënten aanwezig is op het moment van opname. [...]

Quelle: De Twentsche courant TUBANTIA

30.06.2008

Im Kampf gegen Keime

Warendorf – Keime sind gemeine kleine Dinger: Man sieht sie nicht - und dennoch sind sie massenweise da. Der Mensch ist, um es salopp zu sagen, ein keinmverseuchtes Mutterschiff. Das ist nicht ganz ungefährlich. Denn einige Keime sind ganz besonders geschickt und entwickeln Resistenzen (Abwehrkräfte) gegen Antibiotika, mit denen man den kleinen Dingern sonst in der Regel den Garaus macht. [...]

Quelle: Westfälische Nachrichten.de - Kreis Warendorf, Warendorf

20.06.2008

EUREGIO MRSA-net vergibt Qualitäts- und Transparenzsiegel an Krankenhäuser

Münster/Enschede – Seit 2005 kämpfen die Krankenhäuser des Münsterlandes im Rahmen des EUREGIO Projekts „MRSA-net Twente/Münsterland“ gemeinsam gegen Antibiotika-resistente Krankenhauskeime, insbesondere Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA). Die Bekämpfung von MRSA ist nur durch die Umsetzung einer flächendeckenden Vorbeugung möglich. Hierzu gehört die Reduktion des Antbiotikaverbrauchs, gute Klinikhygiene, aber vor allem die vorbeugende Behandlung von so genannten MRSA-Trägern, bevor eine Infektion überhaupt entstehen oder der Erreger im Krankenhaus an andere Patienten übertragen werden kann. [...]

Quelle: EUREGIO MRSA-net

Münster/Enschede – Sinds 2005 hebben de Twentsche en Münsterlandse ziekenhuizen nog actiever de strijd aangebonden tegen ziekenhuisbacteriën die ongevoelig zijn voor de meeste antibiotica. Vooral de Methicilline Resistente Staphylococcus aureus (MRSA) is hier een goed voorbeeld van.
Een MRSA, beter bekend als de ziekenhuisbacterie, is soms afhankelijk van het land van herkomst, bij meer dan 50% van de patiënten op het moment van opname aanwezig. Als het ziekenhuis niet de juiste maatregelen neemt, kan een MRSA ernstige en kostbare infecties veroorzaken bij de patiënt die deze bacterie bij opname bij zich draagt. Deze bacterie zich echter ook op grote schaal verspreiden in het ziekenhuis en dus de patientveiligheid van alle opgenomen patiënten ernstig in gevaar brengen. Daarom zijn maatregelen als gematigd antibioticagebruik, adequate ziekenhuishygiëne, maar vooral vroegtijdige herkenning van MRSA-dragers en de behandeling hiervan essentieel. [...]

Quelle: EUREGIO MRSA-net

20.06.2008

MRSA: St-Marien-Hospital ist gewappnet

Lünen – Multiresistente Keime (MRSA) in Krankenhäusern sind eine ernste Gefahr. Das St.-Marien-Hospital in Lünen ist gewappnet. Im Kampf gegen die Antibiotika-unempfindlichen Bakterien setzt das Klinikum auf klare Strategien und ein umfassendes Konzept. „MRSA ist kein Krankenhauskeim“, erläutert der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Wolfram Wilhelm, „den bringt der Mensch mit.“ Gefährlich werden die Krankheitserreger für Patienten mit geschwächter Abwehr und frisch Operierte. Bei ihnen können sie schwere Infektionen hervorrufen, gegen die herkömmliche Antibiotika nicht mehr wirken. Daher müsse alles getan werden, eine Erkrankung zu verhin dern. Im St.-Marien-Hospital beginnt die Sondierung schon bei der Aufnahme. Von Risikopatienten wird ein Abstrich genommen und im eigenen Labor mittels Schnelltestverfahren analysiert. [...]

Quelle: Ruhr Nachrichten.de - Lokales aus Lünen

18.05.2008

Die Angst vor dem "Superbug"

In den USA sterben gesunde, junge Menschen qualvoll an MRSA. Die aggressiven Krankenhauskeime, die mit herkömmlichen Antibiotika nicht mehr bekämpft werden können, scheinen plötzlich überall zu sein. Für einen kurzen Moment überlegt Edward Lovern, ob er die Hand des Reporters schütteln soll. Ob er die Türklinke des Cafés drücken soll. Ob er die Teetasse berühren, das Wechselgeld anfassen, diesen voll besetzten Saal im Süden Virginias überhaupt betreten soll. Ob in diesem Café nicht jene Bakterien lauern, die seine Region verängstigen, die die Abendnachrichten dominieren. Die seinen Sohn getötet haben. [...]

Quelle: von Jan Christoph Wiechmann - Stern.de

18.05.2008

Infektionen im Krankenhaus: Bedingt abwehrbereit

Der Staphylococcus aureus verursacht weltweit die meisten Infektionen in Krankenhäusern. Dabei steigt der Anteil der Keime, die gegen Antibiotika resistent sind. Die Patienten kann man schützen - wenn die Kliniken mitspielen.
Im amerikanischen Bundesstaat Virginia fing es mit der Panik an. Als im vergangenen Herbst die Ursache für den Tod des 17-jährigen Highschool-Studenten Ashton Bonds aus Bedford County bekannt wurde, kamen plötzlich von überall her Alarmrufe. 19 000 Amerikaner würden jährlich dahingerafft vom neuen Killerkeim, verkündeten die Centers for Disease Control. Daraufhin wurden Schulen geschlossen, Sportmannschaften trauten sich nicht mehr in die Kabine, der Gouverneur rief schließlich Notfallgesetze aus. Und die Nation hatte einen neuen Feind: Staphylococcus aureus. [...]

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

16.05.2008

Kampf der Krankenhäuser gegen Bakterien

Münster - Winzig sind sie. Aber riesig gefährlich. Wenn man sie wüten lässt. Die münsterischen Krankenhäuser tun das nicht. Beim Thema MRSA (Methicillin-resistente Staphylokokken) kennen sie kein Pardon - und ziehen an einem Strang. Mit Erfolg: „Für die Uniklinik und die anderen Häuser in Münster kann ich ohne Einschränkung sagen, dass sie allesamt im Boot sitzen, um diesem gefährlichen Keim den Kampf anzusagen“, betont Dr. Alexander Friedrich. [...]

Quelle: Westfälische Nachrichten, Lokales Stadt Münster

14.05.2008

Gesundheit: Wenn die Klinik krank macht

Münster – Sie sind unsichtbar, hochgefährlich und eine Herausforderung für jedes Krankenhaus: Bakterien der Art "Methicillin-Resistente-Staphylococcus-Aureus" - kurz MRSA. Sie besiedeln beim Menschen zumeist die Nase und den Rachenraum und sind resistent gegen Antibiotika. Für Menschen ist MRSA eigentlich unproblematisch, solange die Keime nicht in Kontakt mit einer offenen Wunde kommen. Dann drohen Infektionen, Blutvergiftungen und im schlimmsten Fall der Tod eines Patienten.

Mangelnde Hygiene und Prävention in Kliniken

Grund für den Anstieg von MRSA-Fällen in den vergangenen Jahren ist nach Erkenntnissen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin in erster Linie mangelnde Hygiene und Prävention in Kliniken. Weltweit, so heißt es beim Institut, stellen MRSA-Infektionen ein "eskalierendes Problem" in stationären Einrichtungen dar. Betroffen sind vor allem Japan, die USA und Italien. Aber auch in Deutschland ist die Zahl der Fälle gestiegen. Das RKI empfiehlt daher, bei Patienten aus Risikogruppen wie beispielsweise Pflegeheim-Bewohnern bereits bei der Klinik-Aufnahme MRSA-Tests, sogenannte Screenings, durchzuführen. [...]

Quelle: Westdeutsche-Zeitung.de

07.03.2008

Informationssystem: Antibiotikaresistente Krankenhauskeime

Im Euregio-Projekt „MRSA-net“ arbeiten Deutschland und die Niederlande bei der Bekämpfung von antibiotikaresistenten Krankenhauskeimen, insbesondere dem Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA), zusammen. Als ein Ergebnis dieser Kooperation wurde jetzt ein webbasiertes Informationssystem freigeschaltet, das den Benutzern Informationen und praktische Hinweise zum Thema MRSA bietet.
Die Einführung des Programms soll zu einem besseren Verständnis der im Krankenhaus notwendigen Hygienemaßnahmen führen und Ratschläge zum Umgang mit MRSA auch außerhalb der Krankenhäuser geben. Auf diese Weise soll das Wissen über den Erreger und die Akzeptanz der vorbeugenden Maßnahmen bei Patienten, dem Pflegepersonal, den Ärzten und der Allgemeinbevölkerung verbessert werden. Ziel ist es, die weitere Verbreitung von MRSA einzuschränken und so Infektionen durch diesen Erreger zu verhindern. [...]

Quelle: Ärzteblatt.de – Dtsch Arztebl 2008; 105(10): A-523 / B-471 / C-459

07.03.2008

MRSA-Projekte: Kampf gegen den Keim

In der Region Münsterland/Twente wollen Deutsche von den Niederländern lernen, wie man die resistenten Erreger eindämmt. Dort untersuchen Ärzte jeden Patienten, der zu einer bestimmten Risikogruppe gehört, auf MRSA. Kranke, die zuvor im Ausland waren, schon einmal einen resistenten Keim in sich trugen oder aus einem anderen Krankenhaus oder Altenheim kommen, müssen zunächst isoliert liegen, bis das Untersuchungsergebnis vorliegt. Zur MRSA-Risikogruppe gehören auch Landwirte, die sich immer wieder im Tierstall mit resistenten Bakterien anstecken. Das Euregio-MRSA-net-Projekt soll die Bevölkerung in beiden Ländern vor hartnäckigen Staphylokokken schützen. Niederländische und deutsche Mediziner arbeiten Hand in Hand und tauschen zum Beispiel Informationen über Erreger aus deutsche Kliniken in der Region verfahren so, wie die niederländischen Kollegen es tun. [...]

Quelle: FOCUS-Online – von Redakteurin Julia Bidder

18.02.2008

Internet-Portal informiert über MRSA

Jährlich sterben mehr Menschen an Krankenhauskeimen als an der Immunschwäche Aids. Besonders die antibiotikaresistenten Keime stellen ein großes Problem dar, da sie sich nur äußerst schwierig behandeln lassen, da sie wie der Name schon sagt gegen die meisten Antibiotika immun sind. Um aufzuklären, und um Infektionen möglichst zu vermeiden hat das Euregio-Projekt ein Internet-Portal ins Leben gerufen das sich ausschließlich mit dieser Thematik befasst. Unter www.mrsa-net.eu finden Interessierte Informationen und praktische Hinweise zur Vermeidung einer Infektion mit dem Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus, kurz MRSA. Diese Keime sind im Übrigen weit verbreitet und verursachen normalerweise keine Beschwerden, es sei denn das Immunsystem ist geschwächt. Bei geschwächten Patienten können diese Keime zu Wundinfektionen bis hin zu lebensbedrohlichen Krankheiten wie Lungenentzündung oder Blutvergiftung führen, die leider nicht selten ein schlimmes Ende nehmen. [...]

Quelle: Medvergleich.de – Protal für Gesundheit, Wellness & Reisen

02.2008

Deutsch-niederländisches Projekt will MRSA eindämmen

Mindestens 500.000 Krankenhauspatienten erkranken in Deutschland jährlich an Infektionen, die sie in einer Klinik erworben haben, den so genannten nosokomialen Infektionen. In den deutschen Kliniken liegt das Infektionsrisiko damit im Durchschnitt bei 3,5 Prozent, auf Intensivstationen sogar bei 15 Prozent. Der gefährlichste Erreger nosokomialer Infektionen wird MRSA abgekürzt. DerBegriff steht für den Bakterienstamm Methicillin-resistenter Staphylococcusaureus. MRSA-Erreger sind resistent gegen viele wichtige Antibiotika. Ihr Anteilan den nosokomialen Infektionen ist seit einigen Jahren kontinuierlich von zwei auf etwa 25 Prozent gewachsen. Diese Entwicklung ist jedoch nicht schicksalhaft, wie ein Blick über die Grenze zeigt. [...]

Quelle: TK-Online Spezial - Ausgabe 01.2008

07.02.2008

Internationale site tegen bacterie mrsa

Enschede/Münster - Een door de Universiteit Twente (UT) ontwikkelde website over mrsa moet de kansen van deze hardnekkige ziekenhuisbacterie verkleinen. Ze is ontwikkeld op initiatief van het Euregioproject mrsa-net Twente en Münsterland. De introductie van de zogenoemde web-based learning tool moet leiden tot een beter begrip en naleving van de mrsa-maatregelen. Hiermee kan uiteindelijk de verspreiding tegen worden gegaan en zal het aantal infecties als gevolg van mrsa afnemen. [...]

Quelle: De Twentische Courant - Tubantia