Home/Projekte Aktuell/News Aktivitäten Qualitätssiegel Euregiogebiete Projektteilnehmer Netzwerke Antibiotic Stewardship
Sprachauswahl Deutsch
Sprachauswahl Nederlands

 

 

Dokumente und Informationsmaterial

Sie gehören zu den Teilnehmern am EurSafety Health-Net Projekt, die einen Zugang zu den durch das Projekt ausgearbeiteten Dokumenten besitzen. Darüber hinaus können Sie sich auch spezielle Projektbilddaten und Projektinformationen herunterladen. Wählen Sie hier zunächst Ihren Memberbereich aus. Als nächstes werden Sie nach Ihrem Usernamen und Passwort gefragt. Sobald Sie Ihre Daten korrekt in das Login-Fenster eingegeben haben, gelangen Sie in Ihren Memberbereich.

 

Aktuell | News
Weitere Informationen
Nachrichtenarchiv

 

Daueraktionen der Euregios

Ausbildung für Hygienefachkräfte

d

EurSafety Health-net beteiligt sich an einem neuen Ausbildungskurs für Hygienefachkräfte der Johanniter-Akademie.
Die Weiterbildung zur Hygienefachkraft erfolgt nach der Weiterbildungs- und Prüfungsordnung zu Fachgesundheits- und Krankenpflegerinnen/-pflegern, Fachgesundheits- und Kinderkranken-pflegerinnen/-pflegern für Krankenhaushygiene – Hygienefachkraft (WeiVHygPfl) vom 11. April 1995 (zuletzt geändert durch Verordnung vom 15. Dezember 2009) des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die Johanniter-Akademie ist als Weiterbildungseinrichtung im Sinne der o.g. Ordnung durch die Bezirksregierung Münster staatlich anerkannt.

» Mehr zur Ausbildung

EurSafety HeartCare

Die Universitätsklinik Groningen und das Klinikum Oldenburg arbeiten seit einigen Jahren zusammen. Diese Zusammenarbeit wird in Zukunft durch die Schaffung der ersten grenzüberschreitenden medizinischen Hochschule (European Medical School - EMS) weiter intensiviert. Ab 2012 sollen hier bis zu 180 deutsche und niederländische Studenten zu Ärzten ausgebildet werden. Die Ausbildung erfolgt grenzüberschreitend. Neben der zukünftigen gemeinsamen Studentenausbildung gibt es seit einiger Zeit eine Zusammenarbeit Patienten mit angeborenen Herzfehlern gemeinsam zu behandeln. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, die Patienten in der Region mit exzellenter Qualität heimatnah und vollständig – das heißt auch herzchirurgisch zu versorgen. […]

» Mehr zu Eursafety HeartCare

Alljährlich am 18. November
Mehr Hygiene – Seltener Antibiotika!

Europäischer Antibiotikatag

Logo EAAD - Europäischer Antibiotikatag

Der Europäische Antibiotikatag findet alljährlich am 18. November in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union statt. Diese Initiative des European Center for Disease prevention and Control (ECDC) in Stockholm soll auf die Gefahr durch zu häufigen und nicht indizierten Einsatz von Antibiotika aufmerksam machen.
Durch den nicht indizierten Einsatz von Antibiotika (also z.B. bei viraler Erkältung, Schnupfen oder viral bedingte Heiserkeit) oder zu langem und nicht erforderliche Einsatz von Antibiotika als Prophylaxe kommt es zur Ausbreitung von Bakterien, die resistent (unempfindlich) gegenüber Antibiotika geworden sind. Die Antibiotika können dann in diesem Fall die Infektion nicht mehr so einfach stoppen. Diese Zunahme der Antibiotikaresistenzen ist europaweit zu einem infektiologischen Problem höchster Priorität geworden.

» Folder "Wir machen mit …"
» Mehr zum Europäischen Antibiotikatag

Aktuelle Nachrichten

Nachrichten rund um Veranstaltungen und Aktivitäten in den Euregios

Dezember 2011 | Bürger können am Computer mitbestimmen

Grenzüberschreitende Gesundheit per E-Mail

Seit dem 23. September können Bürger aus den Beneluxländern, Deutschland und Frankreich aktiv an der Errichtung eines grenzüberschreitenden, europäischen Versorgungsmarkts mitwirken. An diesem Tag veröffentlichte die europäische Patientenorganisation EPECS ihr ePanel, ein Internetplattform, in dem die Bürger regelmäßig nach ihrer Meinung und ihren Wünschen zu Gesundheitsthemen in der Euregio befragt werden.

Ziel des ePanels ist es, Erfahrungen, Bedürfnisse und Wünsche im Bereich der grenzüberschreitenden Versorgung zu erfassen. Diese Informationen wird EPECS für Verhandlungen mit Pflegeanbietern, Versicherungen und behördlichen Instanzen innerhalb der europäischen Mitgliedsstaaten sowie im direkten Austausch mit der europäischen Regierung verwenden.

Grenzüberschreitende Interessenvertretung ist besonders wichtig, da Bürger auch im Ausland erkranken können und dort genauso gut behandelt werden möchten, wie sie es im eigenen Land gewohnt sind. Es kann aber auch sein, dass eine medizinische Behandlung im benachbarten Ausland schneller, besser oder günstiger ist als im eigenen Land. Obwohl die europäische Gesetzgebung einen Versicherer dazu verpflichtet, eine solche Behandlung finanziell zu vergüten, sind die Grenzen in der Praxis noch sehr oft geschlossen.

EPECS (European Patients Empowerment for Customized Solutions) ist eine europäische Kooperation (regionaler) Patientenorganisationen. Sie strebt günstigere Konditionen für grenzüberschreitende und europäische Versorgung sowie einen freien Austausch von Gesundheit-Dienstleistungen innerhalb der EU an. Informationen sind dabei natürlich von großer Bedeutung; aus diesem Grund führt EPECS das ePanel ein.

Das ePanel ist ein bewährtes Mittel, um effektiv und kostengünstig Informationen über Pflegebedürftige zusammen zu tragen. An dem Panel arbeiten feste Gruppenmitglieder, die sechsmal im Jahr über das Internet Fragebögen zu spezifischen Gesundheitsthemen zugeschickt bekommen. Mit ihren Antworten erhält EPECS Einblick in Wissenslücken, Bedürfnisse und Hindernisse. Umgekehrt erhalten die Teilnehmer über das ePanel Informationen über z.B. neue Entwicklungen in Europa. Weitere Informationen gibt es im Internet unter Verweissymbolwww.epecs.eu.

Das EPECS ePanel wird finanziell von den Projekten EurSafety Health-net sowie euPrevent MRSA unterstützt. Diese Projekte setzen sich in der Grenzregion zwischen Belgien, Deutschland und den Niederlanden für die Patientensicherheit und die Prävention von Infektionen ein. Sie werden vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Interessierte können sich seit dem 19. September 2011 über Verweissymbolwww.epecs.eu als Nutzer registrieren. Die niederländische Version des ePanels ist bereits seit Anfang August online. Jeder kann teilnehmen.

08.06.2011 | Euregio Rhein-Waal

Alle 8 Krankenhäuser im Kreis Wesel erhalten „MRSA-Gütesiegel“

Kreis Wesel – Am Mittwoch, 8. Juni, wurden im Kreishaus Wesel im Rahmen des Euregio-Projektes "EurSafety Health-net" Qualitätssiegel an alle 8 Krankenhäuser im Kreis Wesel verliehen. Kreisdirektor Ralf Berensmeier würdigte dabei das große Engagement aller Beteiligten, insbesondere der Krankenhäuser im Kreis Wesel sowie der Experten des Euregio-Projektes.

Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen

Prof. Andreas Voss, Mikrobiologe am Canisius-Wilhelmina Krankenhaus in Nimwegen, referierte über das Gesamtprojekt „EurSafety Health-net“ und stellte Hintergründe und Ziele des „Qualitätsverbunds EurQHealth“ bzw. des „MRSA-net“-Ansatzes vor.

Im Mittelpunkt stehen hierbei 10 Qualitätsziele, die die Krankenhäuser im Kreis bereits erfüllen und somit ein Qualitätssiegel verliehen bekommen. In den nächsten Jahren soll diese Qualitätsstrategie auch auf weitere Bereiche im Gesundheitswesen, wie Alten- und Pflegeheime, Rettungsdienste u. a., ausgeweitet werden. Doch auch die allgemeine Bevölkerung muss zukünftig gezielt über das MRSA-Problem und zu Fragen wie dem „richtigen“ Antibiotikaverbrauch informiert werden. Dr. Rüdiger Rau vom Fachdienst Gesundheitswesen des Kreises Wesel skizzierte die Projektarbeit im Kreis Wesel, beginnend mit der Kommunalen Gesundheitskonferenz (KGK) im November 2008, der Facharbeitsgruppe MRSA bis hin zur aktiven Teilnahme an dem deutsch-niederländischen Euregio-Projekt. […]

Arrow[Pressemitteilung]
Arrow[Die Krankenhäuser mit Qualitätssiegel]

 

07.07.2011 | Euregio Rhein-Maas-Nord

Das Gesundheitsministerium NRW – Nachtrag zur Auftaktveranstaltung "Bekämpfung MRSA"

Barbara Steffens - Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen - 2011Patientinnen und Patienten in Nordrhein Westfalen sollen sich in unseren Krankenhäusern sicher fühlen. Es ist nicht hinnehmbar, dass Tausende Menschen an den Folgen von Infektionen sterben, die sie sich in Krankenhäusern, Praxen oder Einrichtungen zugezogen haben.
Mit einem Aktionsplan Hygiene will die Landesregierung den Schutz vor Krankheitserregern, insbesondere den Schutz vor dem multiresistenten Erreger MRSA (Methicillin–resistenter Staphylococcus aureus) verbessern. Der Aktionsplan wird derzeit erarbeitet und soll auf allen relevanten Feldern Maßnahmen zur Bekämpfung von Infektionen beinhalten. Dabei ist die Frage der Resistenzentstehung in besonderer Weise zu beachten.

Krankheitserreger machen an keiner Grenze halt. Daher ist das grenzüberschreitende Euregio-Netzwerk Rhein-Maas-Nord ein wichtiger Pfeiler in der gemeinsamen Bekämpfung von Infektionen. Durch Zusammenarbeit und Kooperation aller Akteurinnen und Akteure aus dem ambulanten und stationären Bereich wird Infektionsgefahren nachhaltig begegnet. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in den Praxen, Einrichtungen und Krankenhäusern arbeiten gemeinsam mit dem Gesundheitsamt und profitieren durch regelmäßigen Informationsaustausch, bessere Hygienestandards und professionelle Weiterbildung.

Nordrhein Westfalen hat eine Vorreiterrolle in der Netzwerkarbeit eingenommen. Alle Akteurinnen und Akteure dieses Euregio-Netzwerks haben durch ihr Engagement dafür gesorgt, dass Patientinnen und Patienten in Zukunft besser vor Infektionen geschützt werden.

Barbara Steffens
Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen

24.06.2011| Euregio Gronau-Enschede

Kampf gegen Krankenhausinfektionen: Qualitätssiegel für 40 Kliniken Qualitätsverbund EurSafety-Health-net zeichnet Krankenhäuser aus 

Münster – Vierzig Krankenhäuser im Münsterland und der Grafschaft Bentheim, erhielten am 24. Juni am Universitätsklinikum Münster (UKM) als erste Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen das zweite Qualitätssiegel des grenzüberschreitenden deutsch-niederländischen Qualitätsverbundes EurSafety-Health-net.

Projektkoordinator Prof. Dr. Alexander W. Friedrich (Universität Groningen, vorne, 2.v.r.) übergab am Universitätsklinikum Münster (UKM) die Qualitätssiegel an die 40 Kliniken aus der EUREGIO.

Bild: Projektkoordinator Prof. Dr. Alexander W. Friedrich (Universität Groningen, vorne, 2.v.r.) übergab am Universitätsklinikum Münster (UKM) die Qualitätssiegel an die 40 Kliniken aus der EUREGIO.

Im Rahmen der Bewertung der Qualitätsziele des jetzt vergebenen zweiten Verbundssiegels wurden neben der Kontrolle der Einhaltung von MRSA-Schutzmaßnahmen, Daten zum Antibiotikagebrauch in den verschiedenen Krankenhäusern erhoben sowie eine regionale Übersicht zur Antibiotikaresistenz erstellt. Dies ist von besonderer Bedeutung, da es den Krankenhäusern so erstmals ermöglicht wird, eigene Daten mit denen von umliegenden Häusern zu vergleichen, um ggf. Verbesserungen anzustoßen. Zudem wurden in den Häusern zahlreiche thematische Kampagnen, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu den Themen Händehygiene, Antibiotikaeinsatz und –resistenz durchgeführt, die Hauptansatzpunkte bei der Vorbeugung von Krankenhausinfektionen darstellen.

Die Bewertung der Qualitätsziele erfolgte dabei durch den Koordinator des Projekts EurSafety Health-net, Prof. Dr. Alexander W. Friedrich von der Universität Groningen, sowie die regionalen Projektkoordinatoren vom Institut für Hygiene des Universitätsklinikum Münster (Dr. Robin Köck), vom Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit NRW und den kommunalen Gesundheitsämtern der Kreise Borken, Coesfeld, Münster, Steinfurt und Warendorf.

 

04.05.2011 | Euregio Ems-Dollart-Region

Bessere Hygiene im Krankenhaus?

HR-Reportage über das Thema: "Bessere Hygiene im Krankenhaus?"

Wer ins Krankenhaus geht hofft, dort gesund zu werden. Doch manch einem geht es nach dem Klinikaufenthalt schlechter als vorher. 500 000 Menschen infizieren sich pro Jahr in deutschen Krankenhäusern mit Keimen, 15.000 sterben daran.

Was stimmt nicht in Deutschlands Krankenhäusern?

In den Niederlanden scheint man einiges besser zu machen. Es gibt bis zu 20-mal weniger MRSA-Fälle als in Deutschland. Ein Deutscher, Prof. Friedrich, hat am Universitätsklinikum Groningen den Lehrstuhl für Mikrobiologie und Hygiene. Er erläutert einen der wesentlichen Unterschiede:

"Es gibt hier in jedem Krankenhaus eine Abteilung für medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene mit Ärzten für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene und Hygienefachkräften. Egal, wie groß oder kleine das Krankenhaus ist. Das ist in Deutschland nicht so. Da gibt es in 90 bis 95 Prozent der Krankenhäuser keine Hygieniker!" […] Verweissymbol[Video]

Quelle: © hr | alles wissen, 04.05.2011