| Regionale Netzwerke |
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| Regionale Netzwerke |
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Bei der ersten regionalen Netzwerkbildung des EUREGIO MRSA-net wurden möglichst viele Akteure des Gesundheitswesens, die tagtäglich mit MRSA zu tun haben, binational eingebunden, so z. B.:
In der Folge wurde durch die Universität Twente ein Vergleich der in Deutschland und den Niederlanden geltenden MRSA-Hygienerichtlinien durchgeführt. Um sicherzustellen, dass die Richtlinien vom Personal im Gesundheitswesen auch umgesetzt werden können, wurde darauf geachtet, dass diese frei verfügbar, verständlich und praktikabel sind
[FAQ-Datenbank].
Grundvoraussetzung für die flächendeckende Umsetzung von Präventionsstrategien gegen MRSA ist die intensive Fort- und Weiterbildung des Personals sowie die Aufklärung der Öffentlichkeit.
Hierbei wurden in den ersten 3 Projektjahren mehr als 200 Fort- und Informationsveranstaltungen durchgeführt. Mittels Messestände, Infobroschüren und Pressemitteilungen wurde die regionale Presse für das Thema sensibilisiert. Regelmäßige Presseberichte
[Presseecho] zum Verlauf des Projektes und zu den erfolgreich teilnehmenden Krankenhäusern gaben den Aktivitäten zusätzlichen Schub.
Insbesondere die grenzüberschreitende Sicht und die Chance, die MRSA-Prävalenz in der Region zu vermindern, haben die Akzeptanz zur Durchführung notwendiger Hygienemaßnahmen gefördert. Hierbei stand im Vordergrund, dass die aktive Aufklärungsarbeit die Aufmerksamkeit auf Prävention von Infektionserkrankungen im Allgemeinen erhöhen kann.
Als besonders wichtig hat sich gezeigt, dass eine Fokussierung der Maßnahmen auf das Krankenhaus allein nicht ausreichend ist: Ein MRSA-Patient muss beginnend im Krankenhaus, jedoch auch nach Entlassung, ggf. in der Arztpraxis oder dem Pflegeheim, bis hin zum nächsten Krankenhausaufenthalt betreut werden („MRSA-Kreislauf“). Hier zeigte sich als entscheidend, dass die Behandlung von sanierungshemmenden Faktoren (z. B. chronische Wunden) nach der Entlassung konsequent fortgeführt werden muss. Dabei muss der MRSA-Status jederzeit weiter berücksichtigt werden, damit es bei einem erneuten Krankenhausaufenthalt nicht die Gefährdung einer Übertragung enstehen kann.
Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Strategie, die über die Grenzen der einzelnen Institutionen und eines Landes hinausreicht, ist ein konsequentes und alle Teilnehmer an der Patientenversorgung einbeziehendes Konzept (regionales MRSA- Netzwerk).
Die gezielte Suche nach Trägern im Krankenhaus und die angepasste Weiterbetreuung der Patienten entlang der Versorgungskette kann als die deutsche Version der niederländischen Strategie gelten und lässt sich mit „Search & follow“ zusammenfassen.
Das Thema antibiotikaresistenter Erreger steht bei den Verantwortlichen für Gesundheitsschutz europaweit ganz oben auf der Agenda. Alljährlich wird am 18.11. auf Initiative der europäischen Seuchenbehörde (European Centre for Disease Prevention and Control – ECDC) europaweit der „Europäische Antibiotikatag“ begangen, der auf die Bedeutung des Erhalts der Antibiotikawirksamkeit durch Prävention von Resistenzen gegen Antibiotika hinweisen soll. Hierbei werden konzertiert in den Mitgliedstaaten der EU Aktivitäten durchgeführt, die die Öffentlichkeit auf das Thema Antibiotikaresistenzen aufmerksam machen sollen. In Deutschland hat die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART-Strategie) des Bundesministeriums für Gesundheit die Bildung regionaler Netzwerke empfohlen und das Robert-Koch-Institut hat seither intensive Bemühungen zur Bildung solcher regionaler MRSA-Netzwerke entwickelt (siehe Tabelle). Beigetragen haben hierzu insbesondere:
Mittlerweile gibt es in Deutschland eine Vielzahl regionaler Netzwerke, die sich mit der MRE- bzw. MRSA-Problematik befassen.
*) zur Zeit bilden sich überall in Deutschland MRE|MRSA-Netzwerke, sodass diese Liste lediglich einen Ausschnitt zeigen soll, jedoch keine Vollständigkeit beansprucht.
MRE-Netzwerk Baden-Württemberg
Hauptkoordinatorin: Dr. Doris Reick
Das MRE-Netzwerk Baden-Württemberg besteht aus dezentralen regionalen Netzwerken, die sich aus Vertretern des Gesundheitswesens in den Landkreisen zusammen setzen. Die regionalen Netzwerke werden von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe, die am Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg gegründet wurde, unterstützt. Sie besteht aus Vertretern der Hygieneinstitute der vier Universitäten, der AOK Baden-Württemberg als Vertreter der gesetzlichen Krankenversicherung, der Wohlfahrtsverbände, der Kassenärztlichen Vereinigung und der Landesärztekammer sowie des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD).
Um das Ziel des Netzwerkes, die Bekämpfung der Weiterverbreitung multiresistenter Erreger (MRE) zu erreichen, wurden in den folgenden Landkreisen regionale Netzwerke initiiert:
Weitere Informationen unter: www.gesundheitsamt-bw.de
EurSafety Health-Net EMR
Hauptkoordinator: Dr. Jürgen Rissland
Weitere Informationen unter: www.mrsa.euprevent.eu
MRSAar-Netz
Hauptkoordinator: Prof. Dr. Mathias Herrmann
Das Hauptziel des Vorhabens zur Einrichtung des MRSAarNetzwerks ist eine Verbesserung der Einführung und Sicherung der MRSA-Prävention und Kontrollstrategien innerhalb des Saarlandes durch einen Austausch von Wissen und Technologie zwischen den Akteuren des saarländischen Gesundheitssystems. […]
Weitere Informationen unter: www.mrsaar.net
LARE (Landes-Arbeitsgemeinschaft-Multi-Resistente-Erreger)
Hauptkoordinatorin: Prof. Dr. Caroline Herr
Weitere Informationen unter: www.lgl.bayern.de
MRSA-Netzwerk Unterfranken
Hauptkoordinator: Prof. Dr. Bhanu Sinha
Weitere Informationen unter: www.mrsa-unterfranken.de
EurSafety Health-Net und EUREGIO MRSA-Net
Hauptkoordinator: Prof. Dr. Alexander W. Friedrich
SafeGuard MRSA VetMed-net
Hauptkoordinator: Dr. Robin Köck
EurSafety Health-Net EMR
Hauptkoordinator: Dr. K.-H. Feldhoff
MRE-Netzwerk Nordwest
Hauptkoordinatoren: Dr. Inka Daniels-Haardt, Dr. Schmeer (Steinfurt), Prof. Dr. Karsten Becker (Münster), Dr. Grabe (Siegen/Wittgenstein), Dr. Docks-Reinken (Hamm),
Prof. Dr. Hornberg (Bielefeld), Dr. Düsterhaus (Dortmund), Dr. Adam (Olpe), Dr. Heyer (Bonn), Prof. Dr. Popp (Essen), Dr. Lemm (Bochum)
Weitere Informationen unter: www.mre-net.org
Regionale Offensive gegen Resistente Erreger (ROGER)
Hauptkoordinator: Dr. J. Eichenberg
Weitere Informationen unter: –
MRSA-Netzwerk Gelsenkirchen („Gemeinsam gegen MRSA“)
Hauptkoordinator: Siegfried Plattner
Weitere Informationen unter: www.stadt.gelsenkirchen.de
MRSA-Netzwerk Siegen-Wittgenstein
Hauptkoordinator: Dr. Robert Buckhard
Weitere Informationen unter: www.siegen-wittgenstein.de
MRSA-Netzwerk OWL
Hauptkoordinator: Prof. Dr. Claudia Hornberg
Weitere Informationen unter: www.mrsa-owl.net
MRE-net Märkischer Kreis (MK)
Hauptkoordinator: Herr Sauer
Weitere Informationen unter: www.maerkischer-kreis.de
MRSA-Netzwerk Hagen
Hauptkoordinatorin: Dr. Claudia Sommer
Weitere Informationen unter: www.hagen.de/web/de/webseiten/53/53_06/53-06.html
Weitere Netzwerke siehe unter:
[Liga.nrw.de]
MRE-Netzwerk Main-Rhein
Hauptkoordinatorin: Dr. Ursel Heudorf
Weitere Informationen unter: www.mre-rhein-main.de
Netzwerk Mittelhessen
Hauptkoordinator: Dr. Jörg Bremer
Netzwerk Nordhessen
Hauptkoordinator: Dr. Markus Schimmelpfennig
MRSA-Netzwerk Land Bremen
Hauptkoordinator: Matthias Christelsohn
Die Webseiten befinden sich noch im Aufbau!
Netzwerk Hamburg
Hauptkoordinatorin: Dr. Kirsten Bollongino
Die Webseiten befinden sich noch im Aufbau!
MRSA-Netzwerk Marzahn-Hellersdorf
Hauptkoordinatoren: Dr. Sina Bärwolf, Dipl. med. Gudrun Stange
Weitere Informationen unter:
www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/verwaltung/gesundheit/mrsa_index.html
Eursafety Health-Net Ems-Dollart-Region
Hauptkoordinator: Dr. Matthias Pulz
MRSA-Netzwerk Osnabrück
Hauptkoordinator: Dr. Gerhard Bojara
Weitere Informationen unter: www.mrsa-netzwerke.niedersachen.de
MRSA-Puls Netzwerk Hannover
Hauptkoordinator: Dr. Hans-Bernhard Behrends
Weitere Informationen unter: www.hygienenetzwerk.de
Hygiene-Netzwerk Südostniedersachen
Hauptkoordinatorin: Dr. Sabine Pfingsten-Würzburg
Netzwerk Schleswig
Hauptkoordinatorin: Jutta Korte
Weitere Informationen unter: www.schleswig-flensburg.de
Netzwerk Plön
Hauptkoordinatorin: Dr. Annegret Krenz-Weinreich
MRSA-Netzwerke
Hauptkoordinator: Dr. Martin Wunderlich
Weitere Informationen unter: www.mrsaplus.de
Netzwerke in 7 Landkreisen
Hauptkoordinatorin: Dr. Margret Seewald
Netzwerk Süd-Brandenburg (BRAND)
Hauptkoordinatorin: Prof. Dr. Petra Gastmeier
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Eursafety Health-Net Euregio Gronau-Enschede
Hauptkoordinator: Dr. Ron Hendrix
Eursafety Health-Net Ems-Dollart-Region
Hauptkoordinator: Prof. Dr. Alexander Friedrich
Eursafety Health-Net Euregio Rhein-Waal
Hauptkoordinator: Prof. Dr. Andreas Voss
Eursafety Health-Net Euregio Maas-Rjin
Hauptkoordinator: Dr. Karl-Heinz Feldhoff
Nähere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter:
[mrsa.euprevent.eu].