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Euregio Rhein-Maas-Nord
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Euregio Rhein-Maas-Nord

Workpackage-Zuständigkeiten

2. Euregionale Netzwerkbildung EurQHealth

In allen beteiligten Euregios werden euregionale Gesundheitsnetzwerke aufgebaut, die sich an den Erfahrungen des EUREGIO MRSA-net Twente/Münsterland orientieren.

2.4 Workpackage – Aufbau eines Qualitätsnetzwerks EurQHealth
Euregio: Euregio Rhein-Maas-Nord
Projektleiter: Herr Dr. Michael Dörr
Kontakt: Fon +49.(0).2181.601-5300
Fax +49.(0).2181.601-5399
E-Mail michael.doerr[aet]rhein-kreis-neuss.de
Koordinatoren: Gesundheitsamt Neuss
• Canisius Wilhelma Ziekenhuis
• GGD Limburg
Kooperation: GGD Limburg
Beschreibung:

Das euregionale Netzwerk EurQHealth baut die bereits bestehenden Netzwerke weiter aus, koordiniert die Aktivitäten und integriert die bisher nicht miteinbezogenen Bereiche entlang der deutsch-niederländischen Grenze. Die Erfahrungen zur Netzwerkbildung sollen hierbei an die anderen Partner in der Euregio weitergegeben werden. Zusätzlich wird im Rahmen dieses Workpackage auch die Zusammenarbeit mit anderen euregionalen Netzwerken intensiviert.

Ziel:

Aufbau eines regionalen Netzwerkes der Akteure im Gesundheitswesen in der Euregio Rhein-Maas-Nord.

 

 

4. Etablierung von Querschnitts-Kommunikationsplattformen

Die Etablierung von Kompetenzzentren zu Themen, die die Querschnitts-Kommunikation fördern, schafft gemeinsame Plattformen und sichert die Zusammenarbeit im Gesamtgebiet.

4.2 Workpackage – Euregionale Akademie für Patientensicherheit und Infektionsschutz (Süd)
Euregio: Euregio Rhein-Maas-Nord
Projektleiter: Herr PD Dr. Roland Schulze-Röbbecke
Kontakt: Fon +49.(0).211.81-12 906
Fax +49.(0).211.81-12 619
E-Mail: schulzrr[aet]uni-duesseldorf.de
Koordinatoren: Universitätsklinikum Düsseldorf
• Akademie für den Öffentlichen Gesundheitsdienst Düsseldorf
Kooperation: Frau Katja Peters
Akademie für den Öffentlichen Gesundheitsdienst Düsseldorf
Beschreibung:

Dieses Workpackage hat die Schaffung einer Akademie „Süd“ zum Ziel, die über einen Zeitraum von fünf Jahren durch entsprechende Fortbildungsmassnahmen die Grundkenntnisse des medizinischen Personals über die Prävention von nosokomialen Infektionen und multiresistenten Erregern verbessert und vereinheitlicht. Zielgruppe ist das gesamte medizinische Personal einschliesslich klinisch und ambulant tätigen Ärzten und Pflegepersonal sowie öffentlichem Gesundheitsdienst aus beiden Ländern.
Es sollen Themenschwerpunkte angeboten werden, die alle diese Berufsgruppen ansprechen als auch Veranstaltungen, die sich an spezielle Berufsgruppen wenden.

Trotz geographischer Nachbarschaft basieren das niederländische und das deutsche Gesundheitssystem auf unterschiedlichen Strukturen und Traditionen. Entsprechend unterschiedlich sind die Probleme durch nosokomiale Infektionen und multiresistente Erreger, die Wahrnehmung dieser Probleme sowie die im Laufe der Zeit entwickelten Lösungsstrategien.

Die augenfälligen Unterschiede animieren die Teilnehmer, lange existierende Dogmen und Rituale zu hinterfragen, wirksame Massnahmen beizubehalten bzw. zu übernehmen und überflüssige Massnahmen aufzugeben. Gemeinsame deutsch-niederländische Fortbildungsveranstaltungen in der Grenzregion helfen nicht nur, diese Unterschiede zu verstehen, sondern auch von den Erfahrungen und Erfolgen des jeweils anderen Landes zu lernen. Sie fördern eine Abstimmung zwischen Institutionen und Behörden in dieser wichtigen Frage der Patientensicherheit und helfen Kommunikationslücken und Missverständnisse zu überbrücken.

Ziel:

Aufbau einer Akademie zur Fort- und Weiterbildung von Personal im Gesundheitswesen für die Euregios Rhein-Waal, Rhein-Maas-Nord und Maas-Rhein in Kooperation mit der Akademie für den Öffentlichen Gesundheitsdienst.