Home/Projekte Aktuell/News Aktivitäten Qualitätssiegel Euregiogebiete Projektteilnehmer Netzwerke Antibiotic Stewardship
Sprachauswahl Deutsch
Sprachauswahl Nederlands

 

 

Dokumente und Informationsmaterial

Sie gehören zu den Teilnehmern am EurSafety Health-Net Projekt, die einen Zugang zu den durch das Projekt ausgearbeiteten Dokumenten besitzen. Darüber hinaus können Sie sich auch spezielle Projektbilddaten und Projektinformationen herunterladen. Wählen Sie hier zunächst Ihren Memberbereich aus. Als nächstes werden Sie nach Ihrem Usernamen und Passwort gefragt. Sobald Sie Ihre Daten korrekt in das Login-Fenster eingegeben haben, gelangen Sie in Ihren Memberbereich.

 

Euregiogebiete
Euregio Ems-Dollart-Region
Euregio Gronau-Enschede
Euregio Rhein-Waal
Euregio Rhein-Maas-Nord
Weitere Informationen

Diese Spalte wird bei Bedarf mit Links zu Zusatzinformationen (der ausgewählten Rubrik) versehen oder beinhaltet Hinweise zu Kontaktdaten, Dokumenten etc.

 

 

 

Euregio Gronau-Enschede

Workpackage-Zuständigkeiten

2. Euregionale Netzwerkbildung EurQHealth

In allen beteiligten Euregios werden euregionale Gesundheitsnetzwerke aufgebaut, die sich an den Erfahrungen des EUREGIO MRSA-net Twente/Münsterland orientieren.

2.2 Workpackage – Weiterentwicklung eines Qualitätsnetzwerks EurQHealth und Qualitätskontrolle
Euregio: EUREGIO Gronau-Enschede
Projektleiter: Herr Dr. Ron Hendrix, MD, PhD
Kontakt: Fon +31.(0).53.852 6300
Fax +31.(0).53.852 6301
E-Mail: rhendrix[at]labmicta.nl
Koordinatoren: Universiteit Twente
• Universität Münster (UKM)
• Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (LÖGD)
Kooperation: Herr Dr. Robin Köck
Institut für Hygiene, Universität Münster
Robert-Koch-Str. 41
D-48149 Münster
  Fon +49.(0).251.83-55348
Fax +49.(0).251.83-55344
E-Mail: robin.koeck[at]ukmuenster.de
Beschreibung: Innerhalb der ältesten Euregio wurde vor einigen Jahren das MRSA-net Projekt ins Leben gerufen, in dem ein Netzwerk mit allen Interessenvertretern aus den Bereichen Diagnostik und Bekämpfung von Infektionskrankheiten aufgebaut werden konnte. Durch diesen Vorsprung können in der euregio die nächsten Schritte des Qualitätssiegels, EurQHealth, gemeistert werden; nämlich ein rationaler Einsatz von Antibiotika. Damit dieser Schritt gut gemacht werden kann, müssen Bestandsaufnahmen zum Antibiotikaverbrauch und zur Resistenzentwicklung der Bakterien erstellt werden. Inzwischen wird der euregionale Antibiotikaverbrauch, sowohl innerhalb als auch ausserhalb von Krankenhäusern erfasst. Gleichzeitig wurde die Resistenzentwicklung analysiert. Für beide Themen sind Publikationen in Vorbereitung.

Auf der Basis dieser Publikationen werden anschliessend Richtlinien für den sinnvollen Einsatz von Antibiotika erstellt. Die nachweisbare Implementation dieser Richtlinien bei allen Behandlungen ist die Voraussetzung für das zweite EurSafety Health-net Qualitätssiegel.
Ziel: Weiterentwicklung des euregionalen Netzwerkes Euregio MRSA-net in der Euregio Gronau-Enschede.

 

 

3. Aufbau von Kompetenzzentren zu Expertenthemen

Die Etablierung von Kompetenzzentren zu Expertenthemen sichert die Zusammenarbeit der vorhandenen Expertise entlang des gesamten Projektgebiets.

3.1 Workpackage – “Burden of disease” und Gesundheitsökonomie
Euregio: EUREGIO Gronau-Enschede
Projektleiter: Herr Dr. Ron Hendrix, MD, PhD
Kontakt: Fon +31.(0).53.852 6300
Fax +31.(0).53.852 6301
E-Mail: rhendrix[at]labmicta.nl
Koordinatoren: Labmicta
Universität Münster (UKM)
Kooperation: Herr Prof. von Eiff
Centrum für Krankenhaus-Management (CKM)
Universität Münster
D-48149 Münster
Beschreibung: Neben ethischen Motiven spielen auch ökonomische Motive eine Rolle bei der Bekämpfung von nosokomialen Infektionen durch multiresistente Mikroorganismen. Besondere Kosten entstehen dabei durch zwei Faktoren: Verlängerung der Krankenhaus-Liegedauer und Steigerung der Behandlungskosten. Der finanzielle Verlust kann bis zu 5-10 Prozent des jährlichen Krankenhausbudgets betragen. Aber auch ausserhalb der Krankenhäuser entstehen Kosten durch multiresistente Erreger, z. B. in Alten- und Pflegeheimen oder durch den Ausfall von Betroffenen aus dem Berufsleben. Die finanzielle Belastung ist entlang der deutsch-niederländischen Grenze ungleich verteilt. Auf der deutschen Seite ist die Prävalenz von z. B. MRSA-assoziierten Erkrankungen bis zu 20-mal höher. Das behindert die Patientenmobilität und konterkariert so eines der wichtigsten Ziele der EU-Gesundheitspolitik, nämlich die Ermöglichung von grenzüberschreitender Versorgung. Im Rahmen von EurSafety Health-net besteht erstmals eine exzellente Möglichkeit, ökonomische Evaluationen von Interventionen zur Reduktion behandlungsassoziierter Infektionen durch multiresistente Erreger durchzuführen und in einem makroökonomischen Model die Einflüsse von nosokomialen Infektionen, Resistenzentwicklung und Interventionsprogrammen darzustellen.

Zudem soll eine Kosten-Effektivitätsanalyse von im Rahmen des Projektes erarbeiteten Strategien zur Eindämmung der Verbreitung resistenter Mikroorganismen erfolgen. Die im Rahmen dieses Workpackages erstellten Modelle zur Analyse der Kosteneffektivität von Infektionskontrollprogrammen werden Entscheidungsträgern in der Euregio die Auswahl sinnvoller Präventiv- und Interventionsmassnahmen erleichtern.
Ziel: Analyse der Belastung der Gesundheitssysteme, die durch behandlungsassoziierte Infektionen und antibiotikaresistente Erreger verursacht wird.
3.2 Workpackage – E-Health, Strukturen für Fortbildung and Training
Euregio: EUREGIO Gronau-Enschede
Projektleiter: Herr Dr. Ron Hendrix, MD, PhD
Kontakt:

Fon +31.(0).53.852 6300
Fax +31.(0).53.852 6301
E-Mail: rhendrix[at]labmicta.nl

Frau Dr. Lisette van Gemert-Pijnen
Fon +31.(0).53.48 94795
Fax +31.(0).53.48 94259
E-Mail: j.vangemert-pijnen[at]utwente.nl

Koordinatoren: Labmicta
Universiteit Twente
Kooperation: Herr Prof. Dr. E. Seydel
Dr. F. Verhoeven
Herr Prof. Dr. Martin Mielke
Robert-Koch-Institut (RKI)
Nordseeufer 5
D-10000 Berlin
  Fon +49.(0).30.18 754 -2293
Fax +49.(0).30.18 754 -3419
E-Mail: mielke[at]rki.de
Beschreibung: Im Rahmen des EUREGIO MRSA-net Projektes wurde eine webbasierte Kommunikations-plattform zur Erleichterung der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung erstellt. Basierend auf diesem online Kommunikationstool sollen im Rahmen von EurSafety Health-net Online-Module zur Vermittlung von Infektionskontrollmassnahmen für Patienten und Mitarbeiter des Gesundheitswesens auf beiden Seiten der Grenze geschaffen werden.

Um ein grenzüberschreitendes Gesundheitsnetzwerk für E-Health-Dienste zu schaffen, sollen die Dialogfunktionen des bestehenden web-basierten Kommunikationssystems optimiert werden, um dessen Einsetzbarkeit in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens und im öffentlichen Gesundheitsdienst zu ermöglichen. Ausserdem soll das System genutzt werden, um den grenzüberschreitenden Informations- und Kommunikationsaustausch in den Euregios zu verstärken.

Der zweite Schritt, der im Rahmen von EurSafety Health-net vollzogen werden soll, beinhaltet die Etablierung eines multimodalen Dialogsystems zur Thematisierung der Benutzerinformationsbedürfnisse in punkto Präventionsverhalten. Das System soll es den Nutzern ermöglichen in ihrer eigenen Sprache nach Informationen zu suchen, die in Form von Videos, Protokollen und Verhaltensempfehlungen bereitgestellt werden. Dabei soll das Dialogsystem so entwickelt werden, dass es bei verschiedensten Fragen zu sichereren Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen und zur Prävention und Kontrolle infektiöser Erkrankungen genutzt werden kann und zuverlässige Antworten bietet.
Ziel: Entwicklung und Evaluierung von anwender- und berufsspezifischen elektronischen und Online-Trainingssystemen für Mitarbeiter im Gesundheitswesen.
3.3 Workpackage – Antibiotikaverbrauch
Euregio: Euregio Gronau-Enschede
Projektleiter: Frau Dr. Barbara Heinemann, Med. Mikrobiologin und Infektiologin
Kontakt: Fon +49.(0).173.912-9331
E-Mail: Barbara.Heinemann[at]labor-limbach.de
Koordinatoren: Labor Münster
• Universität Münster (UKM)
• Kassenärztliche Vereinigung WL
Kooperation: Herr Dr. Robin Köck
Insitut für Hygiene, Universität Münster
Robert Koch Str. 41
D-48149 Münster
  Fon +49.(0).251.83-55348
Fax +49.(0).251.83-55344
E-Mail: robin.koeck[at]ukmuenster.de
  Herr Matthias Flume
Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
Verwaltungsstelle Dortmund
Robert-Schimrigk-Str. 4-6
D-44141 Dortmund
  Fon +49.(0).231.9432-3793
E-Mail: m.flume[at]kvwl.de
Beschreibung: Dieses Workpackage soll Daten zum Antibiotikakonsum in der primären aber auch stationären Patientenversorgung erarbeiten. Dabei werden die standardisierten Klassifikationen “anatomic chemical therapeutic” und “defined daily dose” genutzt. Daten zum Verbrauch systemischer Antibiotika bei nicht-stationären Patienten und stationären Patienten sollen für die Testregion erhoben werden.

Es besteht eine direkte Beziehung zwischen Einsatz von Antibiotika und Resistenzentwicklung bei Bakterien. Jedoch sind nur wenige detaillierte Studien über Anwendung von Antibiotika im nicht-stationären und stationären Bereich verfügbar. Hierbei bestehen nationale und regionale Unterschiede. In den Niederlanden wird eine restriktive Antibiotikaverordnungspolitik durchgeführt, wohingegen in Deutschland – bei wenig verfügbaren Daten – eher höhere Verbrauchsdaten festgestellt wurden. Durch die detaillierte Analyse sollen die Methoden einer solchen Datenerhebung etabliert werden und ihre Auswirkung auf Resistenzentwicklung untersucht werden. So soll dann die Datengrundlage für notwendige Interventionen geschaffen werden.
Ziel: Sammlung und Analyse von Daten zum Antibiotikaverbrauch im stationären und ambulanten Bereich.

 

 

4. Etablierung von Querschnitts-Kommunikationsplattformen

Die Etablierung von Kompetenzzentren zu Themen, die die Querschnitts-Kommunikation fördern, schafft gemeinsame Plattformen und sichert die Zusammenarbeit im Gesamtgebiet.

4.3 Workpackage – Euregionales Online clinical incidence reporting system (CrossCHECK)
Euregio: EUREGIO Gronau-Enschede
Projektleiter: Herr Andreas Kintrup
Kontakt: Fon +49.(0).231.9432-1030
E-Mail: a.kintrup[at]kvwl.de
Koordinatoren: Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL)
Kooperation: Herr Dr. Robin Köck,
Institut für Hygiene, Universität Münster
Robert-Koch-Str. 41
D-48149 Münster
  Fon +49.(0).251.83-55348
Fax +49.(0).251.83-55344
E-Mail: robin.koeck[at]ukmuenster.de
  Frau Dr. Lisette van Germert-Pijnen,
Abteilung für Kommunikationswissenschaften,
Fakultät für Verhaltenswissenschaften
Postbus 217
NL- 7500 AE Enschede

Fon +31-(0)53 489 4470 (secr.)
Beschreibung: Dieses Workpackage ist ein wichtiger Bestandteil des Risikomanagements im Rahmen des Gesamtprojektes und nutzt die Erfahrungen von bestehenden Critical Incident Reporting Systemen (CIRS).

Ein CIRS ist ein freiwilliges Berichtssystem, das hilft, Schwachstellen im klinischen Arbeitsablauf zu entdecken, zu analysieren und Verbesserungsvorschläge zu entwickeln. Es handelt sich dabei um ein Berichtssystem auf Datenbasis zur – meist anonymen – Meldung von kritischen Ereignissen und Beinahe- Schäden in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Es dient als Instrument zur Verbesserung der Patientensicherheit.

Im Rahmen dieses Arbeitspaketes soll ein Online-System mit dem Namen „Crossborder Critical Healthcare Event Case-Reporting und Knowledge-Exchange“ (CrossCHECK) zur Erfassung von kritischen Ereignissen in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung entwickelt und etabliert werden. Ein weiteres Ziel, das mit der Umsetzung dieses Arbeitspaketes verfolgt wird, ist die Verbesserung der grenzüberschreitenden Kommunikation.
Ziel: Etablierung eines euregionalen Online-Systems zur Erfassung und Diskussion von klinischen Problemereignissen bei grenzüberschreitenden Behandlungen.
4.4 Workpackage – Telematisches Typisierungsnetzwerk und Early warning System für gefährliche und epidemische Mikroorganismen
Euregio: EUREGIO Gronau-Enschede
Projektleiter: Herr Dr. Robin Köck
Kontakt: Fon +49.(0).251.83-55348
Fax +49.(0).251.83-55344
E-Mail: robin.koeck[at]ukmuenster.de
Koordinatoren: Universität Münster (UKM)
Kooperation: Herr Dr. Ron Hendrix, MD, PhD
Universiteit Twente
Drienerlolaan 5, Building Cubicus C-205
NL-7522 NB Enschede
  Fon +31.(0).53.852-6300
Fax +31.(0).53.852-6301
E-Mail: rhendrix[at]labmicta.nl
Beschreibung: Im Rahmen des Projektes, erfassen die beteiligten Krankenhäuser epidemiologische Grunddaten zu MRSA und haben sich auf eine gemeinsame Screeningstrategie und einen gemeinsamen Erfassungsalgorithmus geeinigt, um eine Vergleichbarkeit der Daten zu gewährleisten. Zusätzlich zur epidemiologischen Surveillance können die Ergebnisse molekularer Typisierungen wichtige Hinweise zur Verbreitungsdynamik von antibiotika-resistenten Erregern liefern. Dies unterstützt die Aufgabe der regionalen Gesundheitsdienste, die Dissemination von MRE einzudämmen.

Im Rahmen dieses Workpackages soll deshalb ein Netzwerk von Laboratorien auf beiden Seiten der Grenze geschaffen werden, die identische, standardisierte Methoden zur Erreger-typisierung anwenden. Diese Verfahren sollen eine einfache Interlabor-Vergleichbarkeit besitzen (gleiche Laborsprache).
Ziel: Austausch von Typisierungsdaten von antibiotikaresistenten Erregern und projektbezogenen Informationen. Etablierung eines Frühwarnsystems für Erreger mit epidemischem und virulentem Potenzial.
4.5 Workpackage – Netzwerk der Präventionsnetzwerke für behandlungs-assoziierte Infektionen (Wund-Netz, MRSA-net, Trauma-Netzwerk, Diabetes-net etc.)
Euregio: EUREGIO Gronau-Enschede
Projektleiter: Herr Prof. Dr. Karsten Becker
Kontakt: Fon +49.(0).251.83-55375
Fax +49.(0).251.83-55340
E-Mail: kbecker[at]uni-muenster.de
Koordinatoren: Universität Münster (UKM)
Kooperation: -
Beschreibung: Im Rahmen dieses Workpackages werden bereits existierende Netzwerke zu Themen der Gesundheitsprävention im Projektgebiet mit dem EurSafety Health-net verknüpft. Hierzu gehören regionale Netzwerke zur Bekämpfung von MRSA, Netzwerke der Wundversorger der Kassenärztlichen Vereinigung und anderen Organisationen, Gesundheits- und Präventionsnetzwerke zu Diabetes, Ernährung, Krankenhaushygiene etc. Hierbei soll ein gemeinsames Forum geschaffen werden, bei dem die Anstrengungen gebündelt und in grenzüberschreitender Perspektive weiterentwickelt werden, z. B. Treffen und Aktionstage. Hierbei werden auch Patienten-Interessengruppen und Patienten-Selbsthilfegruppen mit einbezogen und somit wird der euregionale Dialog zwischen Gesundheitsdienstleistern und Patienten gefördert. Im Vordergrund steht dabei die Zugänglichkeit zur Versorgung des Gesundheitswesens.
Ziel: Euregionale Koordination von komplementären lokalen Gesundheitsnetzwerken, die der Patientensicherheit und dem Infektionsschutz dienen.
4.6 Workpackage – Netzwerk der Öffentlichen Gesundheitsdienste GGD/ÖGD
Euregio: EUREGIO Gronau-Enschede
Projektleiter: Frau Dr. Daniels-Haardt
Kontakt: Fon +49.(0).251.7793-4124
Fax +49.(0).251.7793-4250
E-Mail: inka.daniels-haardt[at]lzg.gc.nrw.de

Herr Sebastian Thole
wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ansprechpartner für das WP 4.6

Fon +49.(0).251.7793-4170
Fax +49.(0).251.7793-4250
E-Mail: sebastian.thole[at]lzg.gc.nrw.de
Koordinatoren: Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) - vormals LIGA
• Regio Twente
• Universiteit Twente
Kooperation: Herr Dr. Ettlinger, GA Borken

Herr Dr. Bert Mulder, Labmicta,
Burg. Edo Bergsmalaan 1, NL-7512 AD Enschede

Herr Dr. Volker Hackert, Regio Twente - Bereich Infektionsschutz

  Fon +31.(0).53.852-6300
Fax +31.(0).53.852-6301
E-Mail: b.mulder[at]labmicta.nl
Beschreibung: Der Öffentliche Gesundheitsdienst hat die Aufgabe, im Rahmen seiner gesetzlich definierten Pflichten dazu beizutragen, Bürger vor Gesundheitsgefahren, wie etwa behandlungs-assoziierten Infektionen, zu schützen. Im Rahmen des Projektes werden von den Gesundheitsämtern regionale „Runde Tische“ und Schnittstellendialoge zu MRSA und anderen behandlungsassoziierten Erregern organisiert und entsprechende regionale Netzwerke aufgebaut, die in einem „Netzwerk der Netzwerke“ zusammengefasst werden.

Ziel dieses Workpackages ist ausserdem die Etablierung nachhaltiger Instrumente und Strukturen von Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen euregionaler und nationaler bzw. internationaler Ebene. Schulung und Training der Akteure der Gesundheitsversorgung und des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sind entscheidend für die Implementierung von Präventions- und Bekämpfungsstrategien von behandlungsassoziierten Infektionen und den schnellen Transfer von international oder national entwickelten Strategien auf die lokale Praxisebene.

Darüber hinaus fragen die Gesundheitsämter jährlich MRSA-Daten von den Krankenhäusern ab, die in Form des „ÖGD-Reports“ zur Verfügung gestellt werden. Diese Datensätze sollen in einer Datenbank beim LIGA zusammengeführt und in jährlich aktualisierter Form veröffentlicht und webbasiert visualisiert werden. Eine Erweiterung der Erfassung auf andere behandlungsassoziierte bzw. public-health relevante Erreger und der euregionale Austausch der Daten im Rahmen der Schaffung eines Euregionalen Intelligence Servers (EuRIS) sind ebenfalls vorgesehen.

Des Weiteren ist eine Bestandsaufnahme der Meldesysteme, Meldewege, Datenbanken und vorhandenen Strukturen zum Ausbruchsmanagement erforderlich. Darauf aufbauend sollen Strukturen zum grenzübergreifenden Monitoring von public-health-relevanten Erregern und Schnittstellen zum grenzüberschreitenden Management von Ausbrüchen geschaffen werden.
Ziel: Zusammenschluss der Einrichtungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes auf beiden Seiten der Grenze.
4.7 Workpackage – Telematikplattform, Kommunikationsserver, Internetpräsenz, Öffentlichkeit
Euregio: EUREGIO Gronau-Enschede
Projektleiter: Herr Dr. Ron Hendrix, MD, PhD
Universiteit Twente
Drienerlolaan 5, Building Cubicus C-205
NL-7522 NB Enschede
  Fon +31.(0).53.852 6300
Fax +31.(0).53.852 6301
E-Mail: rhendrix[at]labmicta.nl
Koordinatoren: Universiteit Twente
Kooperation: Herr Dr. Robin Köck
Institut für Hygiene, Universität Münster
Robert Koch Str. 41,
D-48149 Münster
  Fon +49.(0).251.83-55348
Fax +49.(0).251.83-55344
E-Mail: robin.koeck[at]ukmuenster.de
Beschreibung: Alle Projektbeteiligten und Workpackage-Leiter, sowie alle Kooperationspartner und Teilnehmer sollen über eine Kommunikationsplattform miteinander kommunizieren und Daten austauschen können. Für die Schaffung einer solchen Plattform muss ein mehrsprachiger Kommunikationsserver geschaffen werden.

Der Kommunikationsserver soll nicht nur den Austausch von Informationen und Daten ermöglichen, sondern soll Diskussionsforen, Bibliothek sowie euregionale und projekt-bezogene Dokumente und Ergebnisse beinhalten. Durch die Schaffung dieser Kommunikationsplattform werden die teilnehmenden euregionalen Kooperationspartner vernetzt. Zusätzlich wird hierdurch eine „cooperate identity“ geschaffen, die aufgrund der Grösse des Projektgebietes und der Heterogenität der unterschiedlichen Euregios notwendig ist.

Das Projekt hat eine eigene zweisprachige Website, auf der das Projekt und die Teilnehmer ausführlich dargestellt werden. Ausserdem sind dort pro Euregio alle Aktivitäten aufgelistet. Die Internetpräsenz teilt sich in zwei Teile: einen allgemeinen Teil, der durch das pan-euregionale Projektmanagement geführt wird und die speziellen Teile zu den einzelnen Arbeitspaketen und Netzwerken, die von den beteiligten Projekt- und WP-Leitern über ein Content-Management geschaffen und gepflegt werden. Hier werden neben der Struktur und den Zielen des Projektes, Zwischen- und Endergebnisse zu den jeweiligen Workpackages veröffentlicht. Ausserdem soll eine Informationsplattform für die interessierte Öffentlichkeit und für Fachöffentlichkeit geschaffen werden.
Ziel: Aufbau einer grenzweit nutzbaren Serverplattform zum Austausch von Daten, zur Kommunikation, Information. Entwicklung einer Projektinternetseite mit Content- Management-System in allen Projektgebieten.