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Dokumente und Informationsmaterial

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Euregiogebiete
Euregio Ems-Dollart-Region
Euregio Gronau-Enschede
Euregio Rhein-Waal
Euregio Rhein-Maas-Nord
Weitere Informationen

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Euregio Ems-Dollart-Region

Workpackage-Zuständigkeiten

1. Pan-euregionales Projektmanagement

Das pan-euregionale Projektmanagement ist für die Gesamtdurchführung des Projektes verantwortlich, bildet die gemeinsame Schnittstelle und koordiniert Querschnittsaktivitäten.

1.1 Workpackage – Netz der Netzwerke
Euregio: Euregio EDR Ems-Dollart-Region
Koordinatoren: Universiteit Groningen (UMCG)
Kurzbeschreibung: Die Sachkenntnis und Ergebnisse jedes regionalen Qualitätsnetzwerks wird durch das Netz der Core Group Mitglieder gebündelt. Das Ziel ist, regionale Kompetenzzentren zu bilden, die Ihre Expertise entlang der deutsch-niederländisch-belgischen Grenze in alle anderen regionalen Netzwerke projizieren. Zudem werden Kooperationen mit anderen Grenzgebieten aufgebaut. Konkret ist dies bisher bereits mit der Niederösterreichisch-Tschechischen Grenze, in der Euregio Pomerania zwischen Deutschland und Polen und mit dem EU-geförderten Projekt „Cross-border Health-Care“ sowie EPSO, einer Initiative von Europäischen Gesundheitsinspektionen erfolgt.
1.2 Workpackage – Paneuregionale Koordination
Euregio: Euregio EDR Ems-Dollart-Region
Projektleiter: Herr Prof. Dr. Alexander Friedrich
Kontakt: Fon +31.(0).50.361-3480
E-Mail: alex.friedrich[at]umcg.nl
Koordinatoren: Universiteit Groningen (UMCG) – seit 01.01.2011
• Universität Münster (UKM) – bis 31.12.2010
Kooperation: Herr Dr. Robin Köck
Universität Münster, Institut für Hygiene
Robert Koch Str. 41
D-48149 Münster
  Fon +49.(0).251.83-55348
Fax +49.(0).251.83-55344
E-Mail: robin.koeck[at]ukmuenster.de
Beschreibung: Die Projektkoordinatoren beantragen offiziell das Projekt bei der EUREGIO Gronau-Enschede. Die Projektkoordination obliegt der Core Group B. Core Group B ist für die medizinischen und technischen Aspekte des Projektes verantwortlich. Auf beiden Seiten der Grenze beginnen bereits in der Antragphase die Projektleiter ein Netzwerk mit Koordinatoren für Patientensicherheit, Mikrobiologie/ Hygiene/ Infektionsprävention, Antibiotikatherapie, Qualität in der Gesundheitsversorgung aufzubauen.

Mittels unterschiedlicher Veranstaltung werden diese in die Diskussion einbezogen und in das Projekt integriert. In diesem WP ist vor allem die inhaltliche Koordination zur Entwicklung grenzüberschreitender Plattformen zur Kommunikation zwischen beteiligten Personen, Institutionen aber auch elektronischen Online-Telematikplattformen vorgesehen. Core Group B  bildet zusammen mit Core Group A ein Management Board (MB) mit einem Anteil 50%:50%. Das MB wird geleitet durch einen für die gesamte Projektlaufzeit durch die Mitglieder des MB im Konsens bestimmten Vorsitzenden. Das MB legt die Regeln zur gemeinsamen Publikation von Daten unter dem Namen des EurSafety Health-net fest und legt grundsätzliche Regelungen fest.

Bei Core Group B befindet sich ebenfalls die sogenannte Projektschnittstelle (Ph). Diese wird gebildet durch die Leiter dieses WP. Die zwei (nl/d) regionalen Koordinatoren (Laboratorium Microbiologie und Universität Münster) der EUREGIO, die das vollständige Projekt beantragt haben, bilden diese so genannte Projektschnittstelle (project hub). Alle Informationenüber das Projekt  laufen hier zusammen. Der Ph verbindet die Ergebnisse aller Workpackages und schreibt Zwischen- und Jahresbericht. Der Finanzierungsfluss wird ebenfalls unter der Obhut dieses WP abgehandelt und geschieht in Kooperation mit den zuständigen Stellen der EUREGIOs und Ministerien. Der Ph ist für die medizinischen Aspekte des Projektes verantwortlich und arbeitet intensiv mit dem Managementbüro zusammen. Einer der Ph-Koordinatoren ist der gesamte Projektleiter und Antragsteller. Im EurSafety Health-net ist dies die Universität Münster. Im Rahmen dieses Workpackage soll den allen Projektkoordinatoren und WP-Leitern die Teilnahme an Sprachkursen ermöglicht werden. Hiermit sollen alle Koordinatoren die jeweilige Sprache (deutsch, niederländisch/flämisch, französisch) und die spezielle fachliche Terminologie erlernen können, die sie zur Zusammenarbeit im EurSafety Health-net benötigen.
1.3 Workpackage – Projekt-Management Nord/Süd
Euregio: Euregio EDR Ems-Dollart-Region
Projektleiter: Herr Prof. Dr. Alexander Friedrich
Kontakt: Fon +31.(0).50.361-3480
E-Mail: alex.friedrich[at]umcg.nl
Koordinatoren: Universiteit Groningen (UMCG)
• EuroHealth Connect
Kooperation:

Frau Dr. Annette Dwars
EuroHealthConnect
Business & Science Park
Hengelosestraat 705
NL-7521 PA Enschede

Postbus 545
NL-7500 AM Enschede

Fon +31.(0).53-483 63 17
Fax +31.(0).53-483 63 18
E-Mail: info[at]eurohealthconnect.eu

  Frau Dipl.-Rom. Antje Wunderlich
Allgemeine Information und Information über Aktivitäten und Projekte

Fon +31.(0).53-483 63 08/16
Fax +31.(0).53-483 63 18
E-Mail: info[at]eurohealthconnect.eu
Beschreibung: Allgemein
Dieses WP beinhaltet das Projektmanagement. Hierfür wird ein Managementbüros (MO) gegründet. Es hat seinen Sitz grenznah, möglichst zentral im Gesamtprojektgebiet. Seine Aufgabe ist es zentrale Dienstleistungen für die pan-euregionalen Akteure zu leisten. Das MO organisiert die Interaktionen zwischen den Core Groups und den WP-Leitern. Hierzu gehört die halbjährliche rotationsweise Organisation von formalen EurSafety Health-net Meetings des Management Boards und der WP Leitern in einer der Euregio. Das MO führt und pflegt die zentrale Mitglieder-und Teilnehmerdatei gemäß der für EurSafety festgelegten Nomenklatur, Teile der Allgemeinen Internetpräsenz (Redaktionelle Sammlung von Inhalten) sowie weitere Informationen, die der Schaffung einer Cooperate Identity (Logosammlung etc.) dienlich sind. Alle Akteure sollen über das MO als zentralen Ansprechpartner hierauf zurückgreifen können, um Aktivitäten vor Ort grenzüberschreitend und Euregio-überschreitend durchführen zu können.

Das MO leitet das Finanzmanagement von EurSafety Health-net, indem es gemeinsam mit dem Hauptantragsteller die Kommunikation mit der EUREGIO und der Bank führt. Das MO unterstützt Core Group B durch zentrale Sammlung von regelmäßig notwendigen Zwischenberichten und Rechnungen von den jeweilig teilnehmenden WP-Leitern. Seine Aufgabe besteht also auch darin mit dem administrativen und finanziellen Stellen der Workpackage Leiter zu kommunizieren. Das MO interferiert nicht mit den inhaltlichen Aktivitäten der euregionalen Netzwerkbildung. Das MO muss aus diesem Grund durch eine Struktur geführt werden, die bereits intensiv seit Jahren in Euregionale Aktivitäten involviert ist. Hierfür bietet sich an, dass langjährige deutsch-niederländische euregionale Erfahrungen in die Tätigkeiten des MO einfließen. Hierzu gehört vor allem die Zusammenführung über die Grenzen hinweg von Personen und Institutionen, die im Gesundheitswesen tätig sind. Das MO erfüllt zudem Aufgaben in der Kommunikation mit Verantwortlichen aller Euregios und der jeweiligen zuständigen Ministerien in Deutschland, Niederlande und ggf. Belgien. Das MO organisiert – in Zusammenarbeit mit den Core Groups A und B- im Laufe des Projektes zwei große grenzüberschreitende EurSafety Health-net Symposien. Hierdurch soll das Projekt in der Öffentlichkeit, Wissenschaft und Politik zusätzlich sichtbar werden. Als letzte wichtiger Aufgabe des MO ist die zentrale Organisation von Geldrückforderungen und Projektberichte der einzelnen WP. Hierbei empfängt das MO die Projektformulare, Rechnungen und Berichte und prüft auf Vollständigkeit sowie Einhaltung des Termins. Der Einsatz von Online-Projektdokumenten ist hierbei sinnvoll. Das MO leitet nach Erfüllung der Kriterien die Dokumente anden Lead-Partner weiter. Der Lead-Partner übernimmt das weitere Finanzmanagement.

Vernetzung mit anderen Workpackages
Das Projektmanagement besitzt die genuinen Aufgaben den Gesamtrahmen für die verschiedenen Arbeitsbereiche zu bilden. Auf der einen Seite repräsentieren diese WP EurSafety Health-net nach außen und bilden die organisatorischen Voraussetzungen zur Verknüpfung aller WPs, auf der anderen Seite stehen hiermit zentrale Dienste zur Administration, Teile des Finanzmanagements und der Kommunikation zu anderen Projektteilnehmern (Teilnehmerdatei u.a.) zur Verfügung.

Das MO hat somit 3 Hauptaufgaben zu erfüllen:
  1. Vernetzung aller Projektleiter und Workpackageleader (Core Group a+B) mit Führung einer Gesamtdatenbank aller EurCoo, EurCP, extraeuregionale Partner, Beratergremiums und Steering Commitee. Das MO ist somit zentraler Ansprechpartner für alle Projektteilnehmer auf der Suche Kollegen im Projekt.
  2. Organisation von Core Group A+B Treffen
    Das MO organisiert die mind. halbjährlich stattfindenen Treffen der Core Group A+B in jeweils einem Teil einer Euregio.
  3. Systematische Rückforderung von Rechnungen und Halbjahresberichten zur Vorbereitung der Finanzabwicklung und Weitervermittlung an den Lead-Partner. Intensive Zusammenarbeit mit dem Projekt- und dem Finanzmanagement des Lead-Partners.

 

 

2. Euregionale Netzwerkbildung EurQHealth

In allen beteiligten Euregios werden euregionale Gesundheitsnetzwerke aufgebaut, die sich an den Erfahrungen des EUREGIO MRSA-net Twente/Münsterland orientieren.

2.1 Workpackage – Aufbau eines Qualitätsnetzwerks EurQHealth
Euregio: Euregio Ems-Dollart
Projektleiter: Herr Dr. med. Matthias Pulz
Kontakt:

Fon +49.(0).511.4505-500
Fax +49.(0).511.4505-502
E-Mail: matthias.pulz[at]nlga.niedersachsen.de

Frau Dr. Dagmar Rocker
wissenschaftlicher Mitarbeiterin und Ansprechpartner für das WP 2.1

Fon +49.(0).5931.44-1171
Fax +49.(0).5931.44-3697
E-Mail: dagmar.rocker[at]nlga.niedersachsen.de
Koordinatoren: Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (NLGA)
• Universiteit Groningen (UMCG)
Kooperation: Herr Drs. Bert Wolters
arts maatschappij & gezondheid, infectieziektebestrijding
coördinator algemene infectieziektebestrijding GGD Groningen
Postbus 584
NL-9700 AN Groningen
  Herr MD, PhD, Dr. Nico Meessen
Medische Microbiologie UMC
Universität Groningen
P.O. Box 30-001
NL-9700 RB Groningen
  Herr Dr. Jörg Herrmann
Klinikum Oldenburg gGmbH
Institut für Krankenhaushygiene
Rahel-Straus-Str. 10
D–26133 Oldenburg
  Fon +49.(0).441.403-0
Fax +49.(0).441.403-2318
E-Mail joerg.herrmann[at]klinikum-oldenburg.de
Beschreibung: Das Auftreten von Krankenhaus-Problemkeimen und die Inzidenzraten entsprechender im Krankenhaus erworbener (nosokomialer) Infektionen haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Eine besondere Charakteristik der Ems-Dollart-Region ist die hohe Intensität der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung.

In verschiedenen Studien wurde eine Assoziation von humanen Infektionen bzw. Keimbesiedlung mit multiresistenten Erregern und der Nutzviehhaltung belegt. Im Grenzgebiet der Niederlande und Deutschlands verkompliziert sich die Bekämpfung nosokomialer Infektionen zusätzlich durch die unterschiedlichen Strukturen beider Gesundheitssysteme. Aufgrund der engen Beziehungen, z. B. Wohnen in Deutschland und Arbeiten in den Niederlanden, besteht eine Gefahr für die grenzüberschreitende Verbreitung der Keime.

Neben den negativen gesundheitlichen Auswirkungen ergeben sich aus der Situation auch erhebliche ökonomische Folgen. Diese bestehen nicht nur in den Kosten für die Behandlung vermeidbarer Infektionen. Ein besonderes Problem ist, dass der Austausch von Patienten erschwert wird durch Barrieren, die zum Zwecke der Infektionskontrolle zwischen den verschiedenen Institutionen/Akteuren und speziell zwischen den Ländern bestehen. Daher ist die Förderung des grenzüberschreitenden.
Ziel: Aufbau eines regionalen Netzwerkes der Akteure im Gesundheitswesen in der Ems-Dollart-Region, um so eine effektivere Kontrolle und Bekämpfung von Krankenhaus-Problemkeimen zu erreichen.

 

 

3.8 Workpackage – Management Thematischer Kampagnen z. B. “European Antibiotic day”, “Euregional Handwashing campaign”
Euregio: Euregio EDR Ems-Dollart-Region
Projektleiter: Herr Prof. Dr. Alexander Friedrich
Kontakt: Fon +31.(0).50.361-3480
E-Mail: alex.friedrich[at]umcg.nl
Koordinatoren: Universiteit Groningen (UMCG)
• EPECS
• Andere Organisationen
Kurzbeschreibung: Koordinierung und Umsetzung von thematischen Kampagnen zur Sensibilisierung für Patientensicherheit, Infektionsschutz und grenzüberschreitende Versorgung.

 

 

4. Etablierung von Querschnitts-Kommunikationsplattformen

Die Etablierung von Kompetenzzentren zu Themen, die die Querschnitts-Kommunikation fördern, schafft gemeinsame Plattformen und sichert die Zusammenarbeit im Gesamtgebiet.

4.1 Workpackage – Euregionale Akademie für Patientensicherheit und Infektionsschutz (Nord)
Euregio: Euregio Ems-Dollart-Region
Projektleiter: Herr Dr. Jörg Herrmann
Kontakt:

Fon +49.(0).441.403-3320
Fax +49.(0).441.403-2318
E-Mail joerg.herrmann[at]klinikum-oldenburg.de

Herr Dr. Andreas Conrad
wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ansprechpartner für das WP 4.1

Fon +49.(0).441.403-3320
Fax +49.(0).441.403-2318
E-Mail: conrad.andreas[at]klinikum-oldenburg.de
Koordinatoren: Klinikum Oldenburg
Niedersächsisches Landesgesundheitsamt
• Universiteit Groningen (UMCG)
• Streeklab Groningen
Kooperation: Herr Dr. Matthias Pulz
Niedersächsisches Landesgesundheitsamt
Roesebeckstr. 4 – 6
D-30449 Hannover
 

Fon +49.(0).511.450-5501
Fax +49.(0).511.450-5502
E-Mail matthias.pulz[at]nlga.niedersachsen.de

 

Frau Dr. Dagmar Rocker
Niedersächsisches Landesgesundheitsamt

Fon +49.(0).5931.44-1171
Fax +49.(0).5931.44-3697
E-Mail: dagmar.rocker[at]nlga.niedersachsen.de

Herr Prof. Dr. Alexander Friedrich
Universitair Medisch Centrum Groningen
Medische Microbiologie
De Brug, Kamer 2.039, Huispostcode EB 80
Postbus 30.001
NL–9700 RB Groningen

Beschreibung: Eine grundsätzliche Herausforderung in der Prävention und dem Management von Infektionen durch multiresistente Erreger bildet die Tatsache, dass der Wissenstand von Akteuren in den unterschiedlichen medizinischen Einrichtungen im Hinblick auf diese Fragestellungen sehr unterschiedlich ausgeprägt ist und daher kein einheitliches Verständnis und Problembewusstsein vorhanden ist. Dies führt zu Brüchen im Informationsfluss und dazu, dass sinnvolle bzw. notwendige therapeutische Massnahmen gar nicht oder nur unzureichend durchgeführt werden. Vor diesem Hintergrund kommt der Entwicklung von Fortbildungskonzepten, welche die vollständige Kette medizinischer Betreuungsangebote (Krankenhaus, Alten- und Pflegeheime, Rehakliniken, ambulante Versorgung, Rettungsdienste) abbilden, eine herausragende Bedeutung zu. Darum soll in diesem Workpackage eine euregionale Hygiene-Akademie „Nord“ etabliert werden.
Ziel: Aufbau einer Akademie zur Fort- und Weiterbildung von Personal im Gesundheitswesen für die Euregios Ems-Dollart-Region und Gronau-Enschede.
4.8 Workpackage – European Patient empowerment für grenzüberschreitende Versorgung
Euregio: Euregio EDR Ems-Dollart-Region
Projektleiter: Herr Prof. Dr. Alexander Friedrich
Kontakt: Fon +31.(0).50.361-3480
E-Mail: alex.friedrich[at]umcg.nl
Koordinatoren: Universiteit Groningen (UMCG)
• EPECS
Kooperation: Herr Klaus Bremen, Vorstandsvorsitzender EPECS, Paritätischer Wohlfahrtsverband NRW, Frau Marlise Quinders, EPECS

Frau Brigitte van der Zanden,
Leiterin der Geschäftsstelle EPECS, Enschede

  Fon +49.(0).202.282 2430 [Germany]
Fon +31.(0).6.360-62039 [Netherlands]
E-Mail: info[at]epecs.eu
  Herr Prof. Dr. Jacques Scheres
University Hospital Maastricht (azM)
Department of Medical Microbiology
P. Debyelaan 25
NL-6229 HX Maastricht
Beschreibung: Immer mehr Patienten in Europa nutzen das Leistungsangebot anderer europäischer Länder – entweder als Bewohner in einer Grenzregion, während ihrer (Urlaubs-)Aufenthalte in anderen Ländern oder gezielt zur Diagnostik und Therapie. Insbesondere die Bewohner der Grenzregionen bzw. der Euregios haben ein Interesse daran, dass unnötige Barrieren in der Nutzung des Gesundheitssystems ihrer Nachbarländer fallen.

Im Rahmen dieses Arbeitspaketes soll eine Zusammenarbeit mit EPECS und den angeschlossenen Patientenorganisationen gestärkt werden. Ziel ist die Zunahme von Mobilität und die Stärkung (Empowerment) der Patienten in Europa. Im Rahmen des Workpackage soll hierbei eine homogene Struktur aufgebaut werden, die als Ansprechpartner für Patienten von beiden Seiten der Grenze nützlich sein soll. EPECS kann neben der Direktberatung dabei auf die Expertise in den euregionalen EurSafety Health-net Kompetenzzentren und Netzwerken zurückgreifen, um den interessierten Bürgern sowie Betroffenen und Patienten die bestmögliche Beratung und Information zukommen zu lassen.

EPECS steht hierbei im Rahmen des EurSafety Health-net als Ansprechpartner für Patienten und deren Angehörige zur Verfügung (Helpdesk) und wird die Interessen von Patienten im Management Board vertreten. Ausserdem wird sich EPECS an gemeinsamen Aktivitäten beteiligen (Vorträge, Messestand, Aktion saubere Hände etc.), um auf die Bedeutung der Patientensicherheit aufmerksam zu machen.
Ziel: Zusammenarbeit mit Patienteninteressensgruppen, z. B. EPECS für die grenzüberschreitende Patientenbehandlung zur Wahrung vergleichbarer Qualitätsstandards zum Schutz der Patienten.