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In 2012 EurSafety Health-net was awarded with the first price of the Landesinitiative "Gesundes Land Nordrhein-Westfalen" for its innovatively handling of "prevention of nosocomial Infections." Learn more about EurSafety Health-net:

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Neuerscheinung:
„Das Ende der Antibiotika“

Buch: 'Das Ende der Antibiotika' von Rinke van den Brink

Das Buch „Das Ende der Antibiotika – Sieg der Bakterien über ein Allheilmittel“ vom niederländischen Fachjournalisten Rinke van den Brink ist nun in einer erweiterten Auflage auch auf Deutsch erhältlich.

Buch bestellen: www.amazon.de oder www.bod.de

Die Projektförderzeit von EurSafety Health-net ist beendet. Seit Beginn 2015 existiert daher die EurSafety-Stiftung, die sich die Förderung von Regionalen Netzwerken zur Prävention von Krankenhausinfektionen und Antibiotikaresistenzen in Europa zum Ziel gemacht hat. Die Stiftung finanziert sich aus Fortbildungsaktivitäten, Kongresseinnahmen, Weiterbildungsaktivitäten, der Auditierung und Vergabe von Qualitäts- und Transparenzsiegeln und anderen Fund-Raising Aktivitäten. Eine davon ist das neu erschienene deutsche Buch von Rinke van den Brink. Mit dem Erwerb dieses Buches kommt ein Teilerlös den Aktivitäten zur Bekämpfung von Krankenhausinfektionen zugute.

Warum gibt es Krankenhauskeime und warum sind sie immer schwieriger zu bekämpfen? Was bedeutet das für Patienten und für die öffentliche Gesundheit? Machen Ärzte und Pflegekräfte ihre Arbeit immer schlechter oder steckt etwas anderes dahinter? Wenn es keine wirksamen Antibiotika mehr gibt, warum entwickelt die Industrie dann keine neuen? In „Das Ende der Antibiotika“ gibt Rinke van den Brink Antworten auf diese und viele weitere Fragen.

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Willkommen auf dem Informationsportal
der Projekte EurSafety-Health-Net und MRSA-Net

Euregionales Netzwerk-Portal für Patientensicherheit und Infektionsschutz

Prof. Dr. Alexander W. Friedrich - ProjektkoordinatorErreger kennen keine Grenzen – und so muss es daher auch beim Infektionsschutz sein. Deshalb wurde das majeure INTERREG IV A-Projekt „EurSafety Health-net – Euregionales Netzwerk für Patientensicherheit und Infektionsschutz“ ins Leben gerufen, das auf der vorliegenden Website und als Druckversion in der VerweissymbolBroschüre vorgestellt wird.

Die Themen Patientensicherheit und Schutz vor Infektionen sind mir seit vielen Jahren ein persönliches Anliegen. Nachdem Studien Ende der 90er Jahre zeigten, dass die Prävalenzraten für MRSA in Ländern wie z. B. in den Niederlanden und Dänemark bis zu 20 Mal niedriger sind als in Deutschland, stand für mich fest, dass eine Kooperation mit diesen Ländern in einem Europa der Zukunft unerlässlich ist, um eine Harmonisierung der Versorgungsqualität zu erreichen. Dies ist eine der Grundlagen für die grenzüberschreitende Patientenversorgung. Ein erstes grenzüberschreitendes Präventionsnetzwerk (EUREGIO MRSAnet) wurde im Jahr 2005 in der Region Twente-Münsterland gegründet.

Im Jahr 2009 kam der Startschuss für das aktuelle EurSafety-Projekt. Hierbei wird neben einer Ausweitung der erfolgreichen Erfahrungen auf das gesamte deutsch-niederländische Grenzgebiet, vor allem auch grenzüberschreitendes Wissen geschaffen und die Kommunikation, Aufklärung und Fortbildung zum Thema Infektionsprävention gefördert. Dies ist von größter Bedeutung, weil neben MRSA, auch andere Infektionserreger, wie ESBL, VRE, aber auch Noroviren, Hepatitis E oder EHEC eine immer grössere Rolle spielen. Es hat sich gezeigt, dass die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Infektionsschutz die konsequente Zusammenarbeit aller Teilnehmer an der Patientenversorgung ist, und zwar eine Zusammenarbeit, die über die Grenzen der einzelnen Institutionen und Länder hinausreicht. Nur so ist es möglich, der Ausbreitung von Infektionskrankheiten effektiv entgegenzuwirken.

Einzelne Institutionen oder Sektoren im Gesundheitswesen können die Problematik nicht alleine bewältigen, eine Vernetzung ist daher unumgänglich. Die zunehmende Mobilität von Menschen – und damit auch von Patienten und medizinischem Personal – in Europa macht auch grenzüberschreitende Netzwerke dringend erforderlich. Ein solches grenz- und institutions- und sektorenübergreifendes Netzwerk ist EurSafety Health-net, dessen Hauptziel die Stärkung der Patientensicherheit und der Schutz vor Infektionen ist. Das Erfolgsrezept liegt darin, dass hierfür immer wieder Grenzen überschritten werden müssen. Grenzen zwischen Ländern, Bundesländern, Kreisen, Institutionen, Sektoren und letztendlich auch zwischen Berufsgruppen.

Alle Koordinatoren, Partner und Teilnehmer im EurSafety Health-net leisten ihren wertvollen Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung des Projektes. Durch die enge Kooperation über alle genannten Grenzen hinweg wird die Patientensicherheit in der Grenzregion nachhaltig gestärkt und damit beispielhaft für andere Regionen in Europa ein Beitrag geleistet werden für die Stärkung der Qualität in der Gesundheitsversorgung. Mit diesem gemeinsamen Ziel vor Augen, bauen wir mit an der Zukunft Europas.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen!
Prof. Dr. Alex W. Friedrich